Proteste bei Bürgerversammlung

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Vor der Bürgerversammlung zum Sondergebiet Logistik gab es Proteste

Neu Eichenberg. Bevor es in der vergangenen Woche zur Bürgerversammlung bezüglich des Sondergebiet Logistik kam, gab es Proteste gegen das Vorhaben. Teil des Protestes war unter anderem ein Theaterstück mit dem Titel: „Märchenstunde in Neu-Eichenberg“, dass Mitglieder der „Bürgerinitiative für ein lebenswertes Neu-Eichenberg“ (BI) vor dem Gasthaus Waldmann aufführten, wo die Versammlung stattfand.

Das Stück zeigte mit spitzer Polemik die aus Sicht der BI bestehenden Probleme rund um das Logistikgebiet. Damit es aus Sicht der BI nicht so weit kommt, versammelten sich vorab 150 Menschen mit Bannern und Schildern, sowie auch an die 30 Landwirte aus dem Dreiländereck mit ihren Treckern vor der Gemeindevertretung.

Ein Infostand war aufgebaut worden, Saatgut wurde verschenkt und Unterschriften für eine kürzlich gestartete Online-Petition mit derweil über 1000 Unterzeichnungen gesammelt.

„Noch immer können die Experten keine belastbaren Zahlen nennen zu wichtigen Themen wie Feinstaub, Bau- und Verkehrslärm oder Folgekosten für die Gemeinde.“, erklärte Caroline Benzinger, Sprecherin der Bürgerinitiative.

Die BI fordert ebenfalls von der Gemeindevertretung, sich für weitere Entscheidungen mehr Zeit zu lassen, und zunächst eine tragfähige Berechnung der Wirtschaftlichkeit sowie der Leistungsfähigkeit der B 27 zu erstellen.

„Wir werden uns ebenfalls weiter dafür einsetzen, dass Lärm- und Sichtschutzwälle Bedigungen werden, für die notfalls der Investor aufkommen muss, da bei einer phasenweise Erschließung keinerlei Schutz vor Baulärm und Andockstationen Richtung Aussiedlerhöfe und Eichenberg-Bahnhof vorgesehen ist“, erklärt Stefan Savolainen, Sprecher der IG Rechtshilfefond.

Und Savolainen nach der Bürgerversammlung: „Es war unglücklich, dass anfangs einige Gegner mit Zwischenrufen gestört haben, auf der anderen Seite hat es mich auch empört, zu sehen, wie einige Gemeindevertreter mit abfälligen Bemerkungen und Augenrollen auf die Sorgen und Ängste der Bürger reagiert haben.“

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