Rainer Wolf aus Eschwege erhielt Bundesverdienstkreuz

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Rainer und Rosie Wolf, freuten sich gemeinsam über die Auszeichnung durch  Mark Weinmeister (rechts).

In der vergangenen Woche erhielt Rainer Wolf aus Eschwege das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Eschwege - Aus den Händen des Europastaatssekretärs Mark Weinmeister erhielt Rainer Wolf das Bundesverdienstkreuz am Bande. In seiner Laudatio betonte Mark Weinmeister, dass Rainer Wolf geehrt wird, weil „er sich für seine Mitmenschen in besonderer Art und Weise eingesetzt hat, sein Wissen, das er im Berufsleben erworben hat, nicht nur für sich, sondern vor allem auch für Menschen, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat, eingesetzt hat.

Wolf ist Mitbegründer des Vereins „Schädel- und Hirnpatienten in Not“ und hat sich selber landes- und bundesweit für die Belange dieser Patientengruppe eingesetzt. „Dass wir heute weltweit einzigartig, flächendeckend für alle Schädel-Hirn-Patienten ein System der Versorgung haben, ist auch ein Verdienst von Rainer Wolf“, betonte der Vorsitzende des Vereins Armin Nentwig. „Rainer Wolf hat auf den Startknopf gedrückt“, formulierte Nentwig.

Er erinnerte daran, dass es vor 30 Jahren noch keine Pflegeplätze für Menschen mit schweren Schädel- und Hirnverletzungen in Deutschland gab. Vorgeschlagen wurde Rainer Wolf von Wolfgang Gruske (Leitender Polizeidirektor a.D.). In seiner Rede betonte er die wichtige Rolle des Geehrten bei der Gründung und Entwicklung des Grenzmuseums Schifflersgrund.

Für die Musikschule Werra-Meißner sprach Andrea Stöber die Grußworte und vertrat dabei auch den Landrat Stefan Reuß, der dienstlich in Berlin weilte. „Er ist ein Macher, ein wohltätiger Spender, Vorbild und Visionär und ein hilfreicher Unterstützer für viele Sachen“, beschrieb sie Rainer Wolf, der die Musikschule mitbegründete, jahrelang im Vorstand tätig war und später auch die Stiftung Freunde und Förderer der Musikschule gegründet hat.

Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Schüler der Musikschule. Lukas Furch spielte zwei Klavierstücke von Chopin und Debussy. Bürgermeister Alexander Heppe beschrieb Rainer Wolf als „Unternehmer mit Herz“, der sein Wissen und sein Vermögen teilt. In seiner Dankesrede stellte Rainer Wolf die Unterstützung seiner Frau Rosie Wolf heraus. Ohne sie wäre sein ehrenamtliches Engagement, neben seiner unternehmerischen Tätigkeit nicht möglich gewesen, betonte er.

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