Sie haben den richtigen Riecher: Die Hunde der BRH Rettungshundestaffel

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Ein Team bestehend aus Zwei- und Vierbeinern.

Für sie geht es querfeldein, durch Wälder, Geäst und Gestrüpp - und immer auf der Suche nach der vermissten Person. Die Hunde der BRH Rettungshundestaffel Werra-Meissner müssen vor ihren Einsätzen aber auch stets trainieren.

 Werra-Meißner. Quadratmeter für Quadratmeter, mitten in der Nacht, im Regen oder Nebel – die Arbeit der „BRH Rettungshundestaffel Werra-Meissner“ kennt kein Schlechtwetter, keine Müdigkeit und gewiss keine faulen Ausreden. Wenn der Alarm läutet, sind sie bereit – und mit ihnen ihre vierbeinigen Unterstützer.

Fotostrecke: Das Training bei der BRH Rettungshundestaffel Werra-Meissner

Festes Schuhwerk ist Pflicht. Denn es geht über Stock und Stein - für den Halter und den Hund. © P.Müller
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Training ist alles

Ein Team bestehend aus Mensch und Tier und einem Ziel: Das Auffinden vermisster Personen. Damit im Ernstfall jedoch alles reibungslos verläuft und nichts schief geht, bedeutet das für die Hundeführer und ihre vierbeinigen Kollegen vor allem eines – trainieren, trainieren, trainieren. „Wir treffen uns einmal am Wochenende. Jeweils in den unterschiedlichen Gegenden des Werra-Meißner-Kreises“, erläutert Alexandra Jedenak, Hundeführerin in der hiesigen Staffel. Dabei soll so viel Abwechslung wie möglich in das Training eingebaut werden, um den Hund nicht für ein Gebiet zu sensibilisieren. „Wenn wir immer an einem festen Ort trainieren würden, dann kann es passieren, dass der Hund auf dem Einsatz überfordert ist“, so Jedenak. Derzeit befinden sich sechs geprüfte Hunde in der Staffel – damit hat es sich jedoch noch nicht ausgelernt. Denn Herrchen und Tier müssen sich, nach erfolgreich absolvierter Vor- und Hauptprüfung, einmal jährlich einer Wiederholungsprüfung stellen und auch während des Einsatzes ihr Können beweisen. 19 Hunde befinden sich noch in Ausbildung. Darunter sind die Sparten Mantrailing, Flächensuche und Trümmersuche. „Die Hunde werden spielerisch an ihre Aufgaben herangetastet. Erst wird mit Sichtkontakt zur versteckten Person gearbeitet, irgendwann kommt die Geruchssuche dazu“, erklärt Jedenak. Während die Mantrailer präzise die Geruchspartikel eines bestimmten Menschens verfolgen, wittern die Flächen- und Trümmersucher die ausgestoßene Buttersäure aller Menschen, die sich in dem Gebiet befinden. Gerade wenn die Spürnasen ein Gebiet von mehreren zehntausend Quadratmetern absuchen, sind die Hundeführer auf GPS und Glocken zur Orientierung angewiesen. Dabei geht es aber nicht nur geradeaus, sondern querfeldein, durch Sträucher, Hänge hinab und durch Wälder. Die Hundeführer müssen dennoch stets einen kühlen Kopf bewahren, konzentriert bleiben und sich auf den Einsatz fokussieren. Denn der Besitzer muss den Hund leiten und lenken, mit dem Tier kommunizieren, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. „Die Suche nach vermissten Personen ist für den Hund eine köperliche und geistige Höchstleistung. Und auch der Mensch muss sich an das tückische Terrain anpassen. Aber wir helfen – bewirken etwas Gutes“, äußert Jedenak.

Unterwegs in der Region

Die BRH Rettungshundestaffel ist jedoch nicht nur im Feld und in der Wiese, im Wald oder der Stadt anzutreffen. All jene, die eine Aufgabe für sich und ihren Hund suchen, etwas bewirken wollen, können sich auf der Internetseite des Bundesverbandes für Rettungshunde informieren. Auch über Informationsveranstaltungen tritt die Rettungshundestaffel an die Öffentlichkeit, um neue Mitglieder zu werben.

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