Staffelstab übergeben: Neue FSJ-lerin an der Rhenanus-Schule begrüßt

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Übergibt den Staffelstab: (vorne v.li.) Finnja Coldewe und Chiara Seminerio. Im Hintergrund (v.li.) Siegfried Frühauf (Rhenanus-Schule), Uwe Linnenkohl (VR-Bank) und Siegfried Finkhäuser (Sportkreis Werra-Meissner).

Chiara Seminerio übergibt symbolisch den Staffelstab an ihre Nachfolgerin Finnja Coldewe. Sie wird nun ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Rhenanus-Schule und der Servicestelle Sport absolvieren.

Bad Sooden-Allendorf. „Das Jahr hat sich auf jeden Fall gelohnt”, berichtet Chiara Seminerio. Ein Jahr lang hatte die Abiturienten ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Rhenanus-Schule in Bad Sooden-Allendorf und bei der Servicestelle Sport des Sportkreises Werra-Meissner absolviert. Nun konnte sie den Staffelstab an Nachfolgerin Finnja Coldewe übergeben.

Gute Zusammenarbeit

„Die FSJ-Stelle macht eine Zusammenarbeit mit dem Schulsportclub (SSC) der Schule und der VR-Stiftung möglich”, erklärt Siegfried Finkhäuser, Vorsitzender des Sportkreises Werra-Meissner. Gemeinsam mit den beiden anderen Akteuren teilt er sich die Kosten der Stelle. Chiara Seminiero war die Erste, die von dieser Zusammenarbeit profitieren konnte. So war sie hauptsächlich für die Bearbeitung und Organisation der Sportabzeichen und des Sportehrentages sowie für die Betreuung der Talentaufbaugruppe des SSC verantwortlich. „Es hat mir sehr geholfen, das Ganze auch mal hinter den Kulissen zu erleben. Das gibt einem einen ganz anderen Blick über den Tellerrand hinaus”, so Chiara.

Auch die Finanzierungspartner sind von der im letzten Jahr geschaffenen Stelle begeistert. „Dieser kombinierte Einsatz im Breiten- und im Leistungssport ist besonders. Vor vier Jahren war der Werra-Meißner-Kreis einer von zwei Kreisen, in denen keine FSJ-Stelle im Sport angeboten wurde. Das wollten wir ändern. Und dieses nachhaltige Projekt unterstützen wir sehr gerne”, so Uwe Linnenkohl von der VR-Bank, die die Stelle durch die Stiftung „Mit Herz für die Region “ mitfinanziert.

Es sei eine Win-Win-Situation für Alle, betont auch Siegfried Frühauf vom SSC. Vom Alter und vom Denken her seien die FSJler viel näher an den Kindern. Auch die Tatsache, dass sie näher an ihrer aktiven sportlichen Zeit sind, könnte den Kindern eine andere Motivation vermitteln. „Durch die Schaffung und Besetzung dieser Stelle erhoffen wir uns auch mehr Nachwuchs für das Ehrenamt. Denn nach Ablauf des Jahres bleiben uns die Absolventen vielleicht länger im Sport erhalten”, so Frühauf. Auch Chiara hat durch das FSJ ihren Trainerschein absolvieren können, denn 25 Bildungstage sind im dem Jahr Pflicht. Und was erwartet Finnja von ihrem kommenden Jahr: „Ich möchte einfach meine Motivation und Leidenschaft, die ich für den Sport habe, weitergeben.”

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