Sanierung des Verwaltungsgebäudes: Architekten sind gefragt

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Kreistag legt Rahmenbedingungen für Wettbewerb fest – Architekten-Auswahl soll im Juni nächsten Jahres erfolgen.

Werra-Meißner. Nachdem am 24. Juli im Kreistag der Erwerb des ehemaligen Schloss-Hotels beschlossen wurde, wurden am vergangenen Freitag in der Kreistagssitzung die Kritierien für die Durchführung des städtbaulichen und architektonischen Wettbewerbs vorgestellt.

Sowohl der Kreisausschuss als auch der Finanzausschuss haben grünes Licht für die Vorlage gegeben, die insgesamt sechs Eckpunkte umfasst, die für den Wettbewerb maßgeblich sind:

- Der städtebauliche und architektonische Wettbewerb wird im Rahmen eines zweistufigen Vergabeverfahrens europaweit ausgeschrieben. In der ersten Stufe sollen die Bewerber Pläne im Maßstab 1:200 vorlegen. Bewerber, die in die zweite Stufe kommen, müssen einen detaillierten Plan vorstellen sowie ein Modell präsentieren.- Die Planung hat sich an dem geltenden Bebauungsplan, gegebenenfalls unter Ausnutzung möglicher Befreiungsetatbestände zu orientieren. Hierbei besteht die Möglichkeit der Befreiung von der Grundflächenzahl und Geschossflächenzahl.- Die Planungsvorschläge dürfen baugestalterisch unter Beachtung der Grundsätze der nachhaltigen Bauweise die Sanierung im Bestand, einen Teilabriss oder den Komplettabriss vorsehen, müssen aber die städtebaulichen Aspekte berücksichtigen. Der Erhalt der bestehenden Bausubstanz, gegebenenfalls nur anteilig, wird ausdrücklich begrüßt, wenn dies bautechnisch, städtebaulich, energetisch und finanziell darstellbar ist.- Die vorangegangen Maßgaben für das Raumprogramm sind bei der Planung zu beachten. Dazu zählt unter anderem, dass die Unterbringung von 139 Mitarbeitern gewährleistet ist, entsprechende Besprechungsräume und ein großer Sitzungsraum vorhanden sind. Auch müssten sämtliche Räume im Gebäude barrierefrei erreichbar sein.Dabei ist zu beachten, dass für die Baukosten eine Investitionssumme von maximal sieben Millionen Euro zur Verfügung steht.- Der Zeitplan ist zu beachten. Das heißt, dass der Wettbewerb so durchgeführt werden muss, dass die Vergabe der Architektenleistung im Juni nächsten Jahres erfolgen kann.- Der architektonische und städtebauliche Wettbewerb soll in Form eines Realisierungswettbewerbs nach den vorgenannten Rahmenkonditionen erfolgen. Das heißt, dass für einen solchen Wettbewerb Preisgelder ausgelobt werden, die mit einer Gesamtsumme von 75.000 Euro an die ersten drei Plätze vergeben werden.

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