Schnelles Internet für Meinhard und Eschwege

(V.li.) Ralf Schlarbaum (Teamleiter bei der Deutschen Telekom Technik GmbH und Stadtbeauftragter für Eschwege), Key-Account-Manager Thomas Peter (Telekom Deutschland), Markus Heinisch (Geschäftsführer Heinisch Kabel- und Tiefbau) und Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill am Anger in Grebendorf. Foto: Renneberg
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(V.li.) Ralf Schlarbaum (Teamleiter bei der Deutschen Telekom Technik GmbH und Stadtbeauftragter für Eschwege), Key-Account-Manager Thomas Peter (Telekom Deutschland), Markus Heinisch (Geschäftsführer Heinisch Kabel- und Tiefbau) und Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill am Anger in Grebendorf. Foto: Renneberg

Die Breitband-Offensive der Telekom hat Meinhard und Eschwege erreicht: Ab November sollen Download-Raten von bis zu 100 MBit/s möglich sein.

Meinhard/Eschwege. Die Einwohner in Grebendorf, Jestädt und Neuerode sowie in Eschweges Kernstadt und den Stadtteilen Eltmannshausen, Niederhone, Oberhone, Niddawitzhausen, Niederdünzebach, Oberdünzebach und Albungen dürfen sich ab November über schnelles Internet freuen. Für die Meinharder Ortsteile erfolgte erfolgte am Freitag der symbolische Spatenstich am Anger in Grebendorf und auch in Oberhone starteten die Arbeiten für den Ausbau.Gut 42 Kilometer Glasfaserkabel sorgen dafür, dass rund 96 Prozent aller Haushalte künftig mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) Inhalte herunter- und mit bis zu 40 MBit/s heraufladen können. Möglich macht das die neue Vectoring-Technik, die Störungen auf den Kupferkabeln reduziert. Denn in den zehn Verteilergehäusen werden die Daten von Glasfaser- auf Kupferkabel übertragen. So können bestehende Anschlüsse genutzt werden, und bauliche Eingriffe an den Häusern entfallen.

Telekom investiert im Vorwahlbereich 05651

Der Ausbau ist Teil der Telekom-Breitbandoffensive – Gemeinde und Stadt zahlen dafür keinen Cent. Insgesamt investiert die Telekom im Vorwahlbereich 05651 mehr als eine Million Euro – etwa ein Drittel davon fließt schätzungsweise nach Meinhard."Für uns ist die Versorgung mit schnellem Internet extrem wichtig", sagte Bürgermeister Gerhold Brill. Schließlich sei das ein wichtiges Argument im Kampf gegen demografischen Wandel und Landflucht. Daher hofft Brill, dass auch Motzenrode und Hitzelrode möglichst bald ans Breitbandnetz angeschlossen werden. Dort ruhen seine Hoffnungen auf der Breitband Nordhessen GmbH. Konkrete Pläne gebe es diesbezüglich allerdings noch nicht, räumte Brill ein.In Grebendorf, Jestädt und Neuerode ließe sich die Internet-Geschwindigkeit derweil in Zukunft bei Bedarf problemlos weiter steigern, führte Key-Account-Manager Thomas Peter von der Deutschen Telekom aus. Dafür wären lediglich geringfügige Modifikationen in den Verteilergehäusen nötig.

Bürgermeister Alexander Heppe sieht die Investitionen der Deutschen Telekom als Bekenntnis zum Standort. "Es ist zwar nur ein kleiner Schritt heute für die Beteiligten, aber ein großer Schritt für die Kreisstadt auf dem Ausbauweg zur Breitbandversorgung. Wir freuen uns, dass die Deutsche Telekom gerade in Eschwege so frühzeitig startet und voll im Zeitplan ist", so Heppe. "Allein in Eschwege werden wir rund 33 Kilometer Glasfaserkabel neu verlegen und 48 Netzverteiler aufbauen. Dabei werden sich die Einschränkungen für die Bürger in Grenzen halten", sagte Ralf Schlarbaum, Teamleiter der Deutschen Telekom Technik GmbH. Maßgeblich für den geringen Aufwand bei der Verlegung der Glasfaserkabel in der Kreisstadt samt Ortsteilen sind die bereits vorhandenen Leerrohre, die rund 30 Kilometer abdecken.Für die Tiefbauarbeiten zeichnet die Firma Heinisch aus Jestädt verantwortlich.Neben den Meinharder Ortsteilen und Eschweges Kernstadt samt Ortsteilen ist auch Wehretal sowie Aue bereits zum Teil mit Breitband versorgt. Demnächst wird die Offensive auch Bad Sooden-Allendorf und Witzenhausen erreichen.

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