FDP setzt sich für Verlegung des Fernradwegs 5 bei Frieda ein

Bernd Appel (Mitte) informierte den FDP-Kreisvorstand vor Ort über die Situation. Foto: Privat
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Bernd Appel (Mitte) informierte den FDP-Kreisvorstand vor Ort über die Situation. Foto: Privat

Die Streckenführung des Fernradwegs 5 sorgt in Frieda seit langem für Unmut - jetzt will sich die Kreis-FDP für eine Verlegung stark machen.

Eschwege. Die Mitglieder des FDP-Kreisvorstands haben sich vor Ort ein Bild von der "unzureichenden Linienführung" des Hessischen Radfernwegs R5 bei Frieda gemacht. Der Radweg kreuzt dort überirdisch die vielbefahrene Bundesstraße 249 – die Bürgerinitiative Pro Süd-umgehung Frieda setzt sich vehement für eine Radwege-Unterführung ein.

Deren Sprecher Bernd Appel,  zugleich für die FDP auf Gemeindeebene aktiv, erläuterte die Problematik der geplanten und der realisierten Linienführung. Die einhellige Meinung: "Dieser Gefahrenpunkt im Kreuzungsbereich B249/L3467 muss schnellstmöglich entfernt werden."

FDP-Fraktion will Antrag in den Kreistag einbringen

Der FDP-Kreisvorstand empfahl der FDP-Kreistagsfraktion einstimmig, die Problematik im Kreistag durch einen Antrag zu thematisieren. Ziel müsse es sein, möglichst schnell eine kreuzungsfreie  Querung der stark frequentierten B249 zu schaffen, so der FDP-Kreisvorstand.

Dass ausgerechnet das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung unter grüner Führung  die geplante gefahrlosere Streckenführung nicht umsetzen wollte, stieß bei den FDP-Politikern auf Unverständnis – "erst recht in Anbetracht der vielen Amphibientunnel", hieß es in einer Pressemitteilung.

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