Sicherheit wird groß geschrieben: Erntefest-Organisatoren stellen Sicherheitskonzept vor

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In diesem Jahr müssen alle Wagen im Festzug von Zugbegleitern abgesichert werden.

Bad-Sooden-Allendorf. Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr beim 160. Erntedank- und Heimatfest in Bad Sooden-Allendorf ein verbindliches Sicherheitskonzept. Im Fokus stehen dabei die Sicherheit der Teilnehmer beim Festumzug ebenso wie Brandschutz.

Wie der Vorsitzende des Festausschusses Stefan Lauer und der Sicherheitsbeauftragte Stefan Heuckeroth-Hartmann berichten, sieht dieses unter anderem vor, dass es in diesem Jahr Zugbegleiter gibt, die beim Festumzug am Sonntag für mehr Sicherheit bei Zuschauern und Teilnehmern sorgen.

Zugbegleiter sorgen für Sicherheit

Jeder der 50 bis 70 Wagen, die in diesem Jahr bei den Festumzug durch die Straßen fahren werden, wird von zwei Personen begleitet, die dafür sorgen, dass weder Zuschauer unter die Räder kommen, noch Teilnehmer vom Wagen fallen und dadurch zu Schaden kommen, berichtet Lauer von den Neuerungen. Seit dem Unglück bei der Loveparade 2010 seien die Anforderungen an die Sicherheit bei Großveranstaltungen strenger geworden, so Lauer, dies gelte inzwischen auch für Volksfeste, wie das Erntefest. Nachdem es in der Vergangenheit unter anderen in Mühlhausen und Bebra bei Festumzügen zu Unfällen gekommen sei, habe man sich in diesem Jahr entschlossen die Sicherheitsvorkehrungen beim großen Festumzug am Sonntag zu erhöhen, so der Vorsitzende des Festausschusses weiter. Damit genügend Zugbegleiter zur Verfügung stehen, ist jede der am Umzug teilnehmenden Gruppen verpflichtet, zwei Mitglieder für die Begleitung des Wagens abzustellen. Diese werden im Vorfeld in ihre Aufgaben als Zugbegleiter unterwiesen, berichtet Stefan Heuckeroth-Hartmann.

Entscheidung fällt am Donnerstag

Und auch die anhaltende Hitzeperiode zwingt die Organisatoren des Erntedank- und Heimatfestes Sicherheitsvorkehrungen bei der Illumination am Freitagabend und dem Abschlussfeuerwerk am Dienstagabend zu treffen. „Wenn das Wetter in den nächsten Tagen so bleibt, werden wir das Feuerwerk am Dienstagabend wohl aus Brandschutzgründen absagen müssen“, erklärt Lauer. Nur wenn es in den kommenden Tagen noch ausreichend regnen sollte, könne das Riesenfeuerwerk ohne Gefahr abgebrannt werden. Die Entscheidung wolle man kurzfristig am Donnerstag treffen, so Lauer. „Wir sind derzeit bemüht für das Abschlussfeuerwerk gleichwertigen Ersatz in Form einer Lasershow zu bekommen.“ Ob es klappt, kann der Vorsitzende des Festausschusses aber nicht versprechen, denn angesichts der Dürreperiode sei man nicht der einzige Festveranstalter, der mit dem Problem zu kämpfen habe. Und auch bei der Illumination im Stadtgraben und am Werra-Ufer müssten die Besucher mit Einschränkungen rechnen. Bei anhaltender Trockenheit werde man nur die Lampions – eventuell sogar mit LED-Beleuchtung – einsetzen und auf die Bodenbeleuchtung mit Teelichtern verzichten, kündigt Lauer abschließend an.

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