Bad Sooden-Allendorf und Wahlhausen feiern gemeinsam das Jubiläum zum Mauerfall

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Vereint an der Stätte der Begegnung: (v.li.) Thomas Gallinger (Bürgermeister Wahlhausen), Frank Hix (Bürgermeister Bad Sooden-Allendorf), Michael Ulzheimer (Eichweg Siedlung e.V.), Horst Zbierski (ehem. Bürgermeister Wahlhausen) und Gabriele Stallknecht (ehem. Bürgermeisterin Wahlhausen).

Bis zum 18. November 1989, 6 Uhr, waren Bad Sooden-Allendorf und Wahlhausen durch eine Grenze getrennt. Dieses 30-jährige Jubiläum will man nun gemeinsam feiern.

Bad Sooden-Allendorf/Wahlhausen - „Wir feiern jedes Jahr, zu den runden Geburtstagen immer etwas größer“, sagt Michael Ulzheimer vom Eichweg Siedlung e.V. Der Verein hatte 1990 einen Gedenkstein und eine Linde hinter der Kirche in Wahlhausen gesetzt, dort wird seitdem jedes Jahr gefeiert. „Es ist eine Stätte der Begegnung, die jetzt möglich ist“, so Ulzheimer.

Die Gemeinde und die Stadt freuen sich am 18. November auf viele Besucher, die das gemeinsame Erinnern feiern. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der ehemaligen Grenze zwischen den beiden Orten. Von dort geht es im Fackelzug mit den Freiwilligen Feuerwehren zum Gemeindesaal Wahlhausen. „Erzählen kann man viel, aber mit Bildern an der Wand wird es viel deutlicher und greifbarer“, sagt Horst Zbierski, als Bürgermeister von Wahlhausen in den Jahren 1990 bis 2003 ein Zeitzeuge, der mit den Bildern berichten wird. „Kaum zu glauben, dass die Grenze zwischen Wahlhausen und Bad Sooden-Allendorf nun schon vor 30 Jahren geöffnet wurde“, sagt der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Wahlhausen, Thomas Gallinger, der sich mit Frank Hix, Bürgermeister Bad Sooden-Allendorf, auf das Treffen im Zeichen der Vergangenheit freut. Für das leibliche Wohl und warmen Getränken wird gesorgt.

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