Sparkasse Werra-Meißner feierte magischen Abend mit 500 Gästen

+

500 Gäste feierten gestern Abend in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Werra-Meißner. Höhepunkt war der Auftritt des Magiers Thimon von Berlepsch.

Eschwege. Unter dem Motto "Von Mensch zu Mensch – Begegnung unserer Region" kamen gestern Abend auf Einladung der Sparkasse Werra-Meißner rund 500 Gäste in der Hauptgeschäftsstelle des Geldhauses in Eschwege zusammen. Und sie füllten den Titel der Veranstaltung mit Leben: Bis in die späten Abendstunden tummelten sich die Besucher auf den zwei Etagen, führten angeregte Gespräche und genossen die kulinarischen Leckerbissen.

"Wir waren positiv überrascht von den zahlreichen Anmeldungen", sagte Vorstandschef Frank Nickel. Er widmete sich in seiner Begrüßungsrede der Finanzkrise und der Digitalisierung. Sein Versprechen: "Wir stellen uns den Herausforderungen der Digitalisierung, aber wir werden den Kontakt zu den Kunden nicht vernachlässigen."Derzeit treibe die Verantwortlichen die Frage  um, wie sie die 16 Geschäftsstellen attraktiver gestalten können. Dazu gehöre es auch, Präsenz und Erreichbarkeit neu zu definieren. So kündigte Nickel an, in den kommenden Monaten einige Geschäftsstellen auch samstags zu öffnen. "Wir sind aufgeschlossen gegenüber Veränderungen."

Eine Veränderung gibt es auch im Vorstand der Sparkasse Werra-Meißner: An der Seite von Frank Nickel wird Marc Semmel künftig die Geschicke des Kreditinstituts anstelle von Wolfgang Wilke leiten.Der scheidende Vorstand ließ seine neun Jahre bei der Sparkasse Werra-Meißner nocheinmal Revue passieren: "Bei meinem Start im Oktober 2006 hatten wir das Sommermärchen noch in den Köpfen, aber die Finanzkrise stand unmittelbar bevor."

Umso höher bewertete Landrat Stefan Reuß, zugleich Vorsitzender des Verwaltungsrats der Sparkasse, Wilkes Wirken im Werra-Meißner-Kreis: Dieser habe maßgeblich dazu beigetragen, die Sparkasse in diesen schwierigen Jahren auf Kurs zu halten, so dass sie heute besser dastehe als 2006. "Wir bedauern den Verlust", sagte Reuß, der Wilkes Nachfolger Marc Semmler im Werra-Meißner-Kreis begrüßte und dem gebürtigen Hanauer die Angst vor der nordhessischen Diaspora nahm: "Die Menschen hier haben ein großes Herz", sagte Reuß. Das bestätigte auch Wolfgang Wilke: Er habe die Nordhessen als offen und freundlich kennengelernt. "Es warnen einen nur die Einheimischen selbst."

Neben netten Gesprächen und gutem Essen erlebten die Besucher gestern Abend auch eine Show der Extraklasse: Thimon von Berlepsch verzauberte die Gäste mit wahrlich magischen Momenten. Kleine Tricks hatte der Magier ebenso parat wie faszinierende Anekdoten von seinen Reisen um die Welt, und bei seiner Hypnose-Vorführung stockte den Zuschauern abwechselnd der Atem oder sie brachen in schallendes Lachen aus. Zudem verpflichtete von Berlepsch Bürgermeister Alexander Heppe en passant dazu, einen Tango-Kurs zu absolvieren.

Für das Catering zeichneten die Fliegenden Köche um Christoph Brand und das Integrationshotel Kochsberg verantwortlich, und für Musik sorgte die Band "Acustication". Für die Organisation, bei der die Mitarbeiter und Auszubildenden der Sparkasse auch in diesem Jahr tatkräftig mit anpackten, hob Frank Nickel insbesondere Bettina Strauß hervor.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Zwei Vollsperrungen im Werra-Meißner-Kreis ab Dienstag

In den Gemeinden Hessisch Lichtenau und Sontra kommt es ab Dienstag zu Vollsperrungen
Zwei Vollsperrungen im Werra-Meißner-Kreis ab Dienstag

Bau geht gut voran: Kita-Neubau in Eschwege nimmt Gestalt an

Die ersten Wände stehen, das Dach soll im August folgen: Der Kita-Neubau am Bahnhof ist im vollen Gange.
Bau geht gut voran: Kita-Neubau in Eschwege nimmt Gestalt an

JSG Meißnerland hat mit erstem E-Jugend Training seit Beginn der Corona-Pandemie begonnen

In Walburg Trainierte jetzt mit Abstand und Wascheimer die E-Jugend der JSG Meißnerland
JSG Meißnerland hat mit erstem E-Jugend Training seit Beginn der Corona-Pandemie begonnen

Witzenhausen: Krankenschwester berichtet vom "Arbeitsalltag" im Pandemie-Krankenhaus

Von Arbeitsalltag, wie man ihn vor drei Monaten definiert hätte, kann im Pandemie-Krankenhaus in Witzenhausen aktuell keine Rede sein. Nicht nur für die Ärzte, sondern …
Witzenhausen: Krankenschwester berichtet vom "Arbeitsalltag" im Pandemie-Krankenhaus

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.