Spaziergänger sichtet wolfsähnliches Tier auf dem Meißner

Ein Hund soll auf dem Meißner von einem „wolfsähnlichen" Tier angefallen worden sein. Dem Forstamt liegen bisher jedoch keine Informationen über Wolfsvorkommen vor.

Meißner. Am gestrigen Nachmittag (22.11.17) meldet ein Spaziergänger, dass sein Hund von einem wolfsähnlichen Tier angefallen und möglicherweise gebissen und verletzt wurde.

Laut Polizeibericht befand sich der Anrufer gegen 17 Uhr auf dem Rundweg um den Meißner in Begleitung seiner Ehefrau, deren 13 Monate alten Kindes sowie eines Bayerischen Gebirgsschweißhundes. Nach Angaben der Geschädigten sprang plötzlich ein großes Tier aus dem Gebüsch und auf den Rücken des Hundes, der daraufhin davon lief.

Die Familie lief dann zu ihrem geparkten Auto zurück und fuhr anschließend den Rundweg auf der Suche nach ihrem Hund ab, den sie auch wieder in der Nähe des Vorfalls auffinden konnten. Entgegen der ersten Befürchtungen ist der Hund unverletzt geblieben.

Das „Tier" wurde als sehr groß und breit - es soll größer als ein Schäferhund sein - mit hellem Fell beschrieben. Dem zuständigem Forstamt Hessisch Lichtenau liegen bislang keine bestätigten Informationen über Wolfsvorkommen im Bereich des Meißners vor. Auch bei zwei kürzlich durchgeführten Treibjagden im Meißnerumland und am Meißner wurden keine Wolfssichtungen gemeldet.

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