Spende von über 2.000 Euro an Kinderpalliativmedizin in Göttingen

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Eine Familie aus Bad Sooden-Allendorf spendet über 2.000 Euro an die Kinderpalliativmedizin in Göttingen.

Bad Sooden-Allendorf. Es sollte ein Geschenk an die Kinderpalliativmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sein. Für seinen 50. Geburtstag hatte sich der Geschäftsführer der Göttinger Werbemittelfirma DINO GmbH Karsten Schregel-Rudolph aus Bad Sooden-Allendorf fest vorgenommen, Gutes zu tun.

Seine 320 Geburtstagsgäste, Freunde und Geschäftspartner, bat er zu Spenden, gab zu dem zusammengekommenen Betrag selber noch 1.000 Euro hinzu. Das Team der Kinderpalliativmedizin kann sich nun über eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 2.134,49 Euro freuen. Den symbolischen Spendenscheck überreichte die Familie Schregel-Rudolph an Prof. Dr. Jutta Gärtner, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin  und an Elisabeth Böning, Palliativfachkraft und Pflegekoordinatorin der Kinderpalliativmedizin. Mit der Spende kann die Kinderpalliativmedizin ihre ambulanten und stationären Versorgungsangebote weiter ausbauen.

"Es ist uns eine Herzensangelegenheit, eine Einrichtung wie die Kinderpalliativ­medizin an der UMG zu unterstützen. Wir können selbst nicht viel tun, um betroffenen Familien zu helfen. Da ist es gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die Kindern und Jugendlichen die verbleibende Zeit bei schwerer, unheilbarer Erkrankung so angenehm und so schön wie möglich gestalten und Familien dabei unterstützen, dass ihre Kinder möglichst viel Zeit zuhause verbringen können. Dazu möchten wir mit dieser Spende einen kleinen Teil beitragen", sagt DINO GmbH-Geschäftsführer Karsten Schregel-Rudolph.

"Wir sind der Familie Schregel-Rudolph sehr dankbar für diese großzügige Spende. Privates Engagement und Unterstützung ist für die Kinderpalliativmedizin weiterhin wichtig.", sagt Klinikdirektorin Prof. Dr. Jutta Gärtner.Der 24-Stunden-Rufbereitschaftdienst der Kinderpalliativmedizin der UMG betreut aktuell bis zu 16 Kinder und Jugendliche in einem Umkreis von mehr als hundert Kilometern von Göttingen. Besonders ausgebildete Ärzte und Pflegepersonal sind jederzeit bereit dort hinzufahren, wo Hilfe nötig ist."Für Eltern, die ihre schwerstkranken Kinder zuhause betreuen, bedeutet das eine enorme Sicherheit. Sie können darauf vertrauen, dass wir kommen, wenn es Probleme gibt", sagt Elisabeth Böning.

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