A44: Erste Sprengarbeiten am Spitzenbergtunnel

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In vier Monaten soll der 600 Meter lange Tunnel durchbrochen sein – Kosten betragen 40 Millionen Euro

Reichensachsen - Mit einem Festakt im Beisein von Rainer Bomba, Staatsekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitaler Infrastruktur, dem Landrat, Stefan Reuß, Vertretern der Landes- und Kommunalpolitik, vielen weiteren Ehrengästen und Mitarbeitern der planenden und ausführenden Firmen, wurden die Arbeiten am Spitzenbergtunnel offiziell eröffnet. „Die A 44 wird künftig die Verkehre bündeln. Dies kommt der Wirtschaft und der Region zugute und erhöht die Lebensqualität und Verkehrssicherheit. Nach dem Timberg-Tunnel und der Wehretalbrücke beginnen wir nun ein weiteres wichtiges Bauwerk und machen die Strecke fit für die Zukunft. Bald heiß es: Mehr Mobilität für den Werra-Meißner-Kreis,“ so der Staatssekretärs in seiner Rede. Die A44 sei eines der wichtigsten Verkehrsprojekte Deutschlands betonte Rainer Bomba. Martin Weber, Abteilungsleiter im hessischen Ministerium für Verkehr unterstrich ebenfalls die verkehrspolitische Wichtigkeit der A 44.

Finanzierung der Autobahn ist sichergestellt

Er erklärte, dass die komplette Finanzierung aus Sicht des Landes sichergestellt ist. „90 Maßnahmen waren im Vorfeld notwendig, zum Schutz des Naturraums und der ökologische Funktionalität“, erklärte er. Nur so seien der Schutz des Naturraums und die Zielsetzungen des Autobahnbaus zu verwirklichen gewesen. Er wünschte allen einen unfallfreien Bau.

Zur feierlichen Eröffnung gehörte auch die Ernennung der Tunnelpatin Marion Herrmann. Die Segnung der Figur der Heiligen Barbara, der Patronin der Bergleute, nahm Pfarrer Dirk Panke aus Reichensachsen vor. Die Figur wird am Tunneleingang aufgestellt und soll Gefahren von den Mineuren abwenden. Der traditionelle Barbaraschuss war das Startsignal für den beginn der Bauarbeiten.

Vier Monate bis der Tunnel durchbrochen ist

Die Vorbereitungen für den 600 Meter langen Spitzenbergtunnel haben bereits im Januar begonnen. Die Mineure werden für das Sprengen der beiden Röhren in bergmännischem Vortrieb etwa vier Monate brauchen, dann sehen sie Licht am Ende des Tunnels.

Die Kosten des gesamten Tunnelbauwerks betragen 40 Millionen Euro. Für den 7,5 Kilometer langen Autobahn-Abschnitt Waldkappel-Ringgau stellt der Bund insgesamt 262 Millionen Euro zur Verfügung. Der geplante Fertigstellungstermin ist 2020, dann werden sich einige der Beteiligten am feierlichen Tunnelanstich wohl zur Eröffnung wieder treffen.

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