Stadt Hessisch Lichtenau und Lichtenau e.V. feierten Neujahrsempfang

Neujahrsempfang Hessisch Lichtenau 2018
1 von 8
(V.li.) Dieter Christian Peuckert (Theologischer Vorstand Lichtenau e.V.), Bürgermeister Michael Heußner und Stefan David (Kaufmännischer Vorstand Lichtenau e.V.)
2 von 8
Neujahrsempfang Hessisch Lichtenau 2018
3 von 8
Neujahrsempfang Hessisch Lichtenau 2018
4 von 8
Neujahrsempfang Hessisch Lichtenau 2018
5 von 8
Neujahrsempfang Hessisch Lichtenau 2018
6 von 8
Neujahrsempfang Hessisch Lichtenau 2018
7 von 8
Neujahrsempfang Hessisch Lichtenau 2018
8 von 8
Neujahrsempfang Hessisch Lichtenau 2018

Am Freitag luden die Stadt Hessisch Lichtenau und Lichtenau e.V. zum Neujahrsempfang in den Dorothea-von-Wangenheim-Saal ein.

Hessisch Lichtenau - Traditionell luden die Stadt Hessisch Lichtenau und Lichtenau e.V. zum gemeinsamen Neujahrsempfang ein. Und so kamen vergangenen Freitag Vertreter der Stadt und Lichtenau e.V. mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Kirche und örtlichen Vereinen sowie interessierten Bürgern im Dorothea-von-Wangenheim-Saal zusammen, um das neue Jahr zu begrüßen.

Hessisch Lichtenau blüht auf

„Hessisch Lichtenau blüht auf" - so lautet das Fazit von Bürgermeister Michael Heußner, der zuvor einen Rückblick auf das vergangene und einen Ausblick auf das kommende Jahr gab. Vielversprechend seien vor allem Projekte, die bereits begonnen haben, und nun erfolgreich weiter geführt werden müssen. Hier weist Heußner insbesondere auf die umfangreich durchgeführten Instandsetzungen von Straßen und den geplanten Investitionen in die Neugestaltung von Spielplätzen hin. „Durch den Schutzschirm waren wir gezwungen, an vielen Dingen einen Rotstrich anzusetzen. Daher nahmen die Straßensanierungen, die zuvor unterlassen wurden, einen großen Zeitaufwand seitens der Verwaltung ein", so Heußner.

Neben den vielen erfolgreichen Projekten musste der Bürgermeister jedoch auch auf traurige Ereignisse zurückblicken: Blanka Pudler, die jahrelang über ihre Erlebnisse im Arbeitslager Hirschhagen aufgeklärt hat, ist im Alter von 88 Jahren im September vergangen Jahres gestorben. An der Trauerfeier in Budapest nahmen neben Bürgermeister Michael Heußner auch Dr. Dieter Vaupel und das das Ehepaar Dietlinde und Jürgen Jessen teil.

Gemeinsam für eine Stärkung der Stadt

„Hessisch Lichtenau soll nicht nur sinnbildlich aufblühen, sondern wirklich vorankommen. Dafür sind Alle gefragt, gemeinsam Projekte zu realisieren. Kein Verein, keine Partei, keine Verwaltung kann dies allein schaffen, aber in der Gemeinschaft können wir die Stadt zukunftsfähig machen", so Heußner. Dazu lädt er alle, die sich aktiv für eine zukunftsfähige Innenstadt stark machen wollen, zum Informationsabend am 21. Februar um 19 Uhr in den großen Sitzungssaal ein.

Nicht nur die Stadt, auch Lichtenau e.V. blickt positiv auf das vergangene Jahr zurück. So wurde die eigene Unternehmenszeitschrift neu gestaltet, der erste Inklusionslauf der Patienten aus der Tetra - und Paraplegie wurde zusammen mit dem Sparkassenlauf durchgeführt und Kooperationen mit der Medizinischen Hochschule und des Hessischen Fußballverbundes geschlossen.

„Wir sind stark und wir entwickeln uns weiter. Es kommt nicht darauf an, wie wir uns selber sehen, sondern, was wir aus uns machen. Und das können wir sowohl nach innen als auch nach außen zeigen", so Dieter Christian Peuckert, theologischer Vorstand von Lichtenau e.V. So soll mit dem Inklusionslauf auch auf die gute Arbeit der Tetra - und Paraplegie aufmerksam gemacht werden. Auch die Handbiker des Kassel-Marathon werden unterstützt, indem unter anderem Siegerpokale gestiftet werden. Zu Weihnachten konnte zudem eine Zusammenarbeit mit dem Lions Club Kassel erreicht werden, da diese zum Weihnachtsmarkt jemandem zum Punsch kochen brauchten.

Auch in der Wirkung nach außen kann Lichtenau e.V. positiv zurück und nach vorne schauen. So ist das Nachsorgezentrum erstmals Focuszertifiziert worden. Auch ein Werbespot zur Zusammenarbeit mit dem Fußballbund lief auf dem LED Board am Altmarkt in Kassel. „Außerdem können wir mit Dr. Ingo Bergmann als zweiten Chefarzt der Anästhesie einen Fachmann für ultraschallgesteuerte Regionalanästhesie bei uns im Haus begrüßen. Neben uns gibt es in Deutschland nur drei Standorte, die in diesem Bereich weiterbilden können", berichtet Peuckert.

Doch auch Lichtenau e.V. blickt mit einem weinenden Auge auf den Abend: Stefan David, der kaufmännische Vorstand der Einrichtung, eröffnete zum letzten Mal den Neujahrsempfang. Er wird im März offiziell verabschiedet. Am Freitag nutzte er nochmal die Gelegenheit , das Buffet für die Gäste zu eröffnen. Nach dem offiziellen Teil, der von „Pata Moto" (Florence Viereck mit Gesang, Frank Sommerfeld an der Gitarre) musikalisch begleitet wurde, konnten die knapp 300 Gäste bei Snacks, Getränken und vielen Gesprächen den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Europäische Jugendwoche feiert Jubiläum

Vom 28. Juli bis zum 5. August treffen sich Jugendliche aus Weißrussland, Polen, Schottland, Estland sowie aus Deutschland auf Burg Ludwigstein zur 60. Europäischen …
Europäische Jugendwoche feiert Jubiläum

Wohnmobil bleibt mit Kabelbrand an A7 liegen

Das Wohnmobil einer niederländischen Familie blieb wegen einem Kabelbrand an der A7 liegen
Wohnmobil bleibt mit Kabelbrand an A7 liegen

Zwei Projekte aus dem Werra-Meißner-Kreis im Finale des Demografiepreises

Die Projekte Sportpass und Freiwilliges Sozialeses Schuljahr sind im Finale des Demografiepreises Hessen.
Zwei Projekte aus dem Werra-Meißner-Kreis im Finale des Demografiepreises

Falsche Monteure beklauen 94-Jährige in Trubenhausen

Falsche Monteure haben eine 94-Jährige in Großalmerode betrogen und beklaut
Falsche Monteure beklauen 94-Jährige in Trubenhausen

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.