Wanfried rüstet Straßenbeleuchtung auf LED-Technik um

Insgesamt 868 Straßenleuchten sollen bis Ende November auf LED-Technik umgerüstet sein.

Wanfried - Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Kernstadt sowie in allen Stadtteilen läuft in Kürze an. Bis zum Ende November diesen Jahres sollen alle 868 Straßenleuchten auf LED-Technik umgerüstet sein. 127 Straßenleuchten davon wurden bereits im Jahr 2012 auf die effiziente und stromsparende Technik umgerüstet.

Möglich gemacht hat diese große Investition das Kommunale Investitionsförderungsprogramm des Bundes, welches der Stadt Finanzmittel in Höhe von 353.000 Euro zur Verfügung stellt. „Davon sind lediglich 10 Prozent als kommunaler Eigenanteil zu leisten“, wie Bürgermeister Wilhelm Gebhard erfreut berichtet.

Die öffentliche Ausschreibung wurde vom Ing.-Büro Skeide aus Rheinberg zusammen mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung intensiv vorbereitet und mit den städtischen Gremien sowie mit den Ortsvorstehern beraten. Dabei wurde darauf geachtet, dass sich die neue Straßenbeleuchtung in die unterschiedlichen Bereiche einfügt. So werden bspw. im denkmalgeschützten Gesamtbereich von Altenburschla, Völkershausen und Wanfried lediglich die Leuchtmittel erneuert, die Lampenköpfe bleiben jedoch erhalten. In Heldra und in der Marktstraße werden neue, fast identische Leuchten montiert, da ein einfacher Leuchtmitteltausch dort nicht möglich ist. An der Ausschreibung beteiligten sich insgesamt vier Unternehmen aus Deutschland. Die Submission ergab, dass das ortsansässige Elektrizitätswerk Wanfried - von Scharfenberg KG günstigste Anbieterin war.

Andreas von Scharfenberg (Geschäftsführer des E-Werks Wanfried), Bürgermeister Wilhelm Gebhard, Gerd Mosebach (Bauverwaltung Stadt Wanfried), Christoph Hoffmann (Büroleiter der Stadt Wanfried), Johannes Kollmann (stellv. technischer Leiter E-Werk Wanfried)

Der Vergabeempfehlung des Ingenieurbüros an das Wanfrieder Unternehmen hat der Magistrat der Stadt Wanfried entsprochen. „Besonders erfreulich ist,“ so Gebhard, „dass das Ausschreibungsergebnis eine Umrüstung aller Lichtpunkte auf die moderne Technik zulässt und am Ende sogar noch Restmittel zur Verfügung stehen, die in weitere energetische Maßnahmen investiert werden sollen.“ Der Geschäftsführer des E-Werks, Andreas von Scharfenberg, zeigte sich erfreut über den Auftrag. Dies zeige, so von Scharfenberg, dass das E-Werk nicht nur Strom liefern könne, sondern auch in der Lage sei, unter den strengen Anforderungen des Vergaberechts wettbewerbskonforme Angebote im Bereich der energietechnischen Dienstleistungen abzugeben und umzusetzen.

Neben der Auftragsvergabe hat sich der Magistrat ebenfalls intensiv mit den zukünftigen Schaltzeiten der Straßenbeleuchtung beschäftigt.

Die Straßenbeleuchtung in Wanfried wird nach erfolgter Umrüstung in LED-Technik nachts wieder durchgängig leuchten. „Der Magistrat war sich einig, dass durch die energieeffiziente Umrüstung die Stromaufwendungen in erheblicher Weise reduziert werden können und somit eine Nachtabschaltung überflüssig wird.

„Die Stadt Wanfried wird jährlich ca. 20.000 Euro an Stromaufwendungen für die Straßenbeleuchtung einsparen und zugleich für die Bürgerinnen und Bürger wieder ein höheres Sicherheitsempfinden gewährleisten,“ so Gebhard zufrieden.

„Aus Sicht der Stadt Wanfried hat man die Mittel aus dem Kommunalen Investitionsförderungsprogramm des Bundes mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik somit sinnvoll eingesetzt. Der im Bereich der Straßenbeleuchtung vorherrschende Investitionsstau kann stark reduziert werden, für den städtischen Haushalt ergeben sich nachhaltige Einsparungen, die energetische Maßnahme ist im Sinne einer umweltfreundlichen Kommunalpolitik und die Straßenbeleuchtung kann nachts wieder leuchten.

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