Stadtumbau im Visier: Planer und Entscheider aus ganz Deutschland zu Gast in Eschwege und Wanfried

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Das E-Werk ist eines der Objekte, die mit Mitteln des Stadtumbaus West saniert wurden. Der Architekt Martin Ruppert erläuterte die Projekte in der Kernstadt.

Planer und Entscheider aus ganz Deutschland zu Gast in Eschwege und Wanfried

Eschwege/Wanfried. Eine Gruppe von etwa 30 Bürgermeistern, Architekten, Planern, Verantwortlichen von Städten und Gemeinden, Menschen, die mit dem Thema Stadtumbau zu tun haben aus ganz Deutschland, kamen auf ihrer zweitägigen Rundreise in Hessen und Thüringen auch nach Eschwege und Wanfried, um sich die Projekte des Stadtumbaus in beiden Städten anzusehen. Organisiert hatte die Tour die Bundestransferstelle in Bremen, Der Architekt Martin Ruppert von der BIG- Städtebau GmbH, dem Planungsbüro, das die Projekte des Stadtumbaus in Hessen abwickelt, übernahm die Führung.

Führung durch die Eschweger Kernstadt

Nachdem Bürgermeister Alexander Heppe die Gruppe begrüßt hatte, erläuterte Martin Ruppert zunächst theoretisch die Projekte der letzten Jahre. In den letzten Jahren sind aus Mitteln des Stadtumbaus West 8,2 Millionen Euro in Eschwege investiert worden. Danach ging es zum Markt, wo sich die Gruppe zuerst das Haus Brühl 6, in dem der Verein Aufwind ein Wohnheim und das Café Brise betreibt und zum neu gestalteten Marktplatz. Die Häuser gegenüber dem Rathaus in denen barrierefreies Wohnen entstanden sind waren das nächste Ziel der Führung. Neben den altersgerechten Wohnungen befinden sich in den Gebäuden auch eine Arztpraxis und eine Apotheke. Sie dienten auch als Beispiel für die gelungene Umgestaltung einer Hinterhofbebauung. Mit dem Parkdeck an der Schlossgalerie und dem Umbau des Bereichs des unteren Stads wurde die Führung beendet.

Fachwerk-Musterhaus in Wanfried vorgestellt

In Wanfried war, nach der Begrüßung durch Bürgermeister Wilhelm Gebhard, das Fachwerk-Musterhaus das Ziel der Gruppe. Diana Wetzestein erläuterte das Konzept des Musterhauses. Das Fachwerkshaus aus dem 18. Jahrhundert wurde mit Mitteln aus dem Stadtumbau modernisiert.

Planer in Wanfried unterwegs

Es soll Kaufinteressenten als Beispiel für die Sanierung von Häusern aus dieser Zeit dienen und ihnen die Möglichkeiten, die eine solche Immobilie bietet, veranschaulichen. Bei der ganzen Tour ging es um den Austausch von Informationen untereinander und die Möglichkeit zu sehen, was andere Städte realisiert haben, berichteten die Organisatoren. Für Eschwege und Wanfried war es eine gute Möglichkeit, die bereits umgesetzten und die geplanten Stadtumbau-Maßnahmen einem größeren Kreis an Interessierten vorzustellen.

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