Kosten für Straßensanierungen auf viele Schultern verteilen

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Der Kostenanteil für die Sanierung  „ihrer Straße", wie hier am Langenhainer Weg, kann für Grundstückseigentümer sehr hoch werden.

Eschweges Stadtverordnetenversammlung beschließt eine Umstellung auf wiederkehrende Beiträge.

Eschwege. Für Straßenbauarbeiten werden die Eschwegerinnen und Eschweger in Zukunft in Form von wiederkehrenden Beiträgen zur Kasse gebeten.  Den Beschluss zur Umstellung haben die Stadtverordneten mehrheitlich mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und FWG getroffen. Die Linke und Bündnis 90 Die Grünen waren dagegen. Innerhalb von 18 bis 20 Monaten wird die Umstellung erfolgen. Eine halbe Stelle wird in der Stadtverwaltung neu geschaffen und die Kosten werden mit 50.000 Euro veranschlagt.

Umstellung in 18 bis 20 Monaten

Von der Umstellung verspricht man sich eine Entlastung der einzelnen Bürger, weil die Sanierungskosten auf ganze Bezirke umgelegt werden. Nach dem derzeit geltenden Recht müssen Grundstückseigentümer für die Sanierung der Straßen an der ihr Grundstück liegt, zahlen.  Das können unter Umständen, wie zum Beispiel bei der Sanierung des Langenhainer Weges, Beiträge von mehr als 10.000 Euro sein. Die Höhe der wiederkehrenden Beiträge soll deutlich niedriger, im dreistelligen Eurobereich sein. Für bereits begonnene Baumaßnahmen wird die Umstellung ohne Belang sein und auch eine Verschonungsregel für Eigentümer, die bereits für eine Sanierung gezahlt haben, ist vorgesehen.

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