Programm zur Sucht- und Gewaltprävention für Kinder machte mit Puppenkiste Halt in Eschwege

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Das Programm Papilio die Prävention von Problemen bei Kindergartenkindern unterstützen.

Eschwege. „Papilio 3bis6” – zu deutsch Schmetterling – heißt das Programm zur Sucht- und Gewaltprävention für Kindergartenkinder, das der gleichnamige Verein seit über zehn Jahren anbietet. Ziel ist es, kleine starke Persönlichkeiten zu bilden, die ihre Gefühle und die der Anderen erkennen und wahrnehmen. Teil des Programms ist unter anderem das Theaterstück „Paula und die Kobolde” in Zusammenarbeit mit der Augsburger Puppenkiste, das am Montag in Eschwege Halt machte. Heulibold, Zornibold, Bibberbold und Freudibold personifizieren grundlegende Gefühle wie Traurigkeit, Ärger, Angst und Freude und sollen den Kinder beibringen, über Gefühle zu sprechen und auf sie einzugehen. Die frühe Prävention sei wichtig, um soziale und emotionale Fähigkeiten zu stärken, sowie die Bewältigung belastender Lebensumstände zu erlernen, so Regina Sahl von der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen. ,,Papilio setzt am richtigen Punkt der Entwicklung an, es gibt kaum eine bessere Frühprävention”, so Klaus Herwig, Chef der AOK Hessen in Eschwege, die das Programm unterstützt und unter anderem in die Tour-Tage und Informationsmaterial investiert. „Die Wirksamkeit Papilios ist wissenschaftlich belegt, das Programm ist praxistauglich und sowohl bei den Erziehern als auch bei den Kindern sehr beliebt”, erklärt Katja Pfalzgraf von Papilio e.V. Auch Diakoniepfarrer Dr. Lothar Kilian, Bürgermeister Alexander Heppe und Harald Nolte von der Fachstelle für Suchtprävention stehen hinter dem Erfolg des Projektes.

Mehrere Maßnahmen im Papilio-Programm

Das Theaterstück rund um Paula und die Kobolde ist nur ein Teil des Programms. Im Kita-Alltag findet auch der „Spielzeug-macht-Ferien-Tag” großen Anklang. „Durch ihn werden die Beziehungen der Kinder untereinander ausgebaut und die Kreativität gefördert”, so Karin Falk von der Fachstelle für Suchtprävention. Auch beim „Meins-deinsdeins-unser-Spiel” erlernen die Kinder spielerisch soziale Regeln und gegenseitiges Helfen. Im Werra-Meißner-Kreis sind bereits 79 Erzieher geschult, elf weitere befinden sich noch in der Ausbildung. Weitere Informationen zu Papilio finden Sie unter www.papilio.de. An Fortbildungen interessierte Erzieherinnen können sich unter 05651–3394296, per E-Mail an suchtpraevention@t-online.de oder online unter www.suchtpraevention-eschwege.de an die Fachstelle für Suchtprävention wenden.

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