Tarah I. ist die neue Witzenhäuser Kirschenkönigin

Kesperkirmes Witzenhausen, Wahl der Kirschenkönigin 2017
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Am Kespersonntag wurde Tarah Fahrenbach zur Witzenhäuser Kirschenkönigin gekrönt. Damit beginnt ihre Regentschaft gemeinsam mit den Prinzessinnen Sabrina, Ramona, Sarah und Lea-Sophie.

Von Kristin Weber

Witzenhausen. Königin Ilona verabschiedete sich auf der Kesperkirmes in Witzenhausen unter Tränen. „Es war ein Jahr voller Höhen und Tiefen, aber zusammen haben wir das gut gemeistert“, sagte sie und schloss ihre beiden Prinzessinnen Sarah und Stefanie mit ein. Die jungen Frauen waren viel gereist, von der Nordsee bis nach Bayern, um die Kirschenstadt zu repräsentieren. Und die ganze Familie hat offenbar mitgeholfen, um das alles zu bewältigen. Dafür bedankte Königin Ilona sich. „Meine Mama hat so oft mein Kleid gewaschen und geflickt, wenn es kaputt war.“ Anschließend wurden die Königin und ihre Prinzessinnen abgetakelt, mussten Mantel, Krone und Zepter ablegen.

Einstimmiges Ergebnis

Fünf junge Frauen standen für die Nachfolge zur Wahl: Sabrina, Ramona, Sarah, Tarah und Lea-Sophie. Und diesmal hatten neben einer Fachjury auch die Witzenhäuser Bürger mitwählen dürfen. Das Ergebnis fiel einstimmig aus: Tarah Fahrenbach wurde neue Kirschenkönigin. Sie konnte es gar nicht fassen. „Ich bin total überwältigt und überglücklich. Ich kann es gar nicht begreifen“, sagt sie ebenfalls unter Tränen. Damit fand die Kesperkirmes ihren emotionalen Höhepunkt. Das neue Königshaus wurde eingekleidet. Auch das Kinderkönigspaar Antonetta und Jan waren mit von der Partie. Sie sollen die Witzenhäuser daran erinnern, dass die Tradition Nachwuchs braucht. Bürgermeisterin Angela Fischer gratulierte den Jungen Frauen. Sie werden nun ein Jahr lang Auftritte für die Kirschenstadt absolvieren und als Werbebotschafterinnen dienen.

Mit der Königinnenwahl ging in Witzenhausen ein dreitägiger Fest-Marathon zu ende. Am Freitag hatte er mit Live-Musik rund um das Rathaus begonnen. Am Samstag standen die sportlichen Herausforderungen im Mittelpunkt, der Cherry-Man und das beliebte Kirschkernweitspucken. Zwei Prügeleien in der Nacht musste die Polizei leider auch verzeichnen. Am Sonntag dann wurde in der Innenstadt mit einem verkaufsoffenen Tag gefeiert. Nach dem Kindersachsenflohmarkt zog es alle Besucher hinunter zum Werra-Ufer, wo die Kirschenkönigin und ihre Gastköniginnen aus ganz Deutschland ihre Bootstour an der Schlagd beendeten. Kirschenkönigin Jule aus dem Teutoburger Wald stahl in ihrem aufwändigen Kleid allen anderen Hoheiten ein wenig die Schau. Per Trike, Kutsche und Autokorso ging es dann zum Marktplatz, wo die neue Königin als Tarah I. gekrönt wurde. Und schließlich durften sich die Besucher der Kirmes im Weindorf auch noch ein Autogramm von den jungen Frauen abholen.

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