Todesfall geklärt: 74-jähriger Eschweger starb nicht durch Gewaltdelikt

Die Staatsanwaltschaft Kassel und die Polizeidirektion Werra-Meißner geben gemeinsam die Erkenntnisse im Falle des 74-jährigen Toten bekannt. Im Oktober wurde diesbezüglich wegen eines möglichen Tötungsdeliktes ermittelt.

Eschwege - Im September des vergangenen Jahres wurde ein 74-jähriger tot in seinem Haus in der Mauerstraße in Eschwege aufgefunden. Aufgrund der Auffindesituation, insbesondere durch das festgestellte Verletzungsbild, konnte anfänglich ein mögliches Fremdverschulden nicht ausgeschlossen werden, sodass von einem möglichen Tötungsdelikt ausgegangen werden musste.

Intensive und teilweise öffentlichkeitswirksame Maßnahmen der Polizei im Rahmen einer speziell für diesen Fall zusammengestellten Arbeitsgruppe waren die Folge. Parallel zu den Ermittlungen wurde eine gerichtsmedizinische Obduktion durchgeführt und darüber hinaus eine feingewebliche Untersuchung vorgenommen, die trotz modernster Technik sehr zeitintensiv ist.

Dadurch konnte die anfänglich angenommene Hypothese eines Gewaltdelikts widerlegt werden. Die polizeilichen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Gerichtsmedizin haben nunmehr ergeben, dass im Zusammenhang mit dem Tod des 74-Jährigen Fremdverschulden auszuschließen ist.

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