Tötungsdelikt in Bad Sooden-Allendorf: 55-Jähriger wird Opfer einer Gewalttat

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In dem Haus befinden sich zwei Sozialwohnungen, in denen der Mann aufgefunden wurde.

In Bad Sooden-Allendorf wurde am Montag ein 55-Jähriger tot aufgefunden

Bad Sooden-Allendorf. Am Montagabend wurde ein 55-Jähriger tot in seiner Wohnung aufgefunden. Der Mann ist einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist. Dies teilte Polizeipressesprecher Alexander Först, am Mittwoch mit.

Die Polizei sei am Montagabend gegen 19.45 Uhr nach Bad-Sooden-Allendorf gerufen, da das mutmaßliche Opfer seit längerer Zeit nicht mehr gesehen worden ist. Nachdem sich die Beamten Zutritt zur Wohnung verschafft haben, fand man den Mann tot in seinem Wohnzimmer auf. Aufgrund der Auffindesituation sei ein Fremdverschulden nicht auszuschließen gewesen, so Först weiter.

Die am Dienstag vorgenommene Obduktion bestätigte dann, dass der Mann einer Gewalttat zum Opfer gefallen ist. Zur Todesursache ist zu sagen, dass massive stumpfe Gewalt gegen den Körper zum Tode führte.

Am Mittwoch erfolgte daraufhin eine umfangreiche Tatortsicherung durch die Tatortgruppe des Polizeipräsidiums Nordhessen am Wohnort des Verstorbenen, die am Donnerstag noch fortgesetzt wurde.

Durch die Bereitschaftspolizei wurde das Außengelände nach Beweismitteln und weiteren Spuren abgesucht, was bis in die Nachmittagsstunden andauerte. Im Ergebnis konnten bei der Absuche des Geländes bislang keine beweiserheblichen Gegenstände aufgefunden werden.

Die mit den Ermittlungen betraute Kriminalpolizei der Polizeidirektion Werra-Meißner führte seit dem Auffinden des Verstorbenen intensive Zeugenbefragungen in dessen Umfeld durch, um die letzten Tage des 55-Jährgen zu rekonstruieren und dessen Kontakte vor seinem Tode zu ermitteln.

Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Die Kriminalpolizei bittet daher um Hinweise aus der Bevölkerung; insbesondere, wer verdächtige Beobachtungen im Bereich „Kannhöhe“ im Zeitraum vom 19. bis 24. Juni gemacht hat, die im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod des Opfers stehen könnten?

Hinweise werden erbeten unter Tel. 05651/9250 oder per Email an poea.werra.meissner@polizei-nordhessen.de.

Dieser Artikel wurde bearbeitet und zuletzt am 27.6.2019  um 17.06 Uhr aktualisiert.

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