Tote Fische in der Gelster

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Der  große Fang blieb bei den hiesigen Anglern durch den Vorfall aus.

Es sind Szenen wie aus einem Horrorfilm und doch waren sie am vergangenen Wochenende in der anschaulichen Kirschenstadt echt: Ein schäumender Fluss und tote Fische wohin das Auge reichte.

Witzenhausen. Die Gelster gehört zu den größten Zuflüssen der Werra und umfasst eine Länge von 17,5 Kilometern. Dass dieser Fluss zu einem solchen Tatort werden würde konnten sich die Anwohner nicht vorstellen. Dennoch spielte sich ein solches Szenario in der Samstagnacht ab: Kiloweise tote Fische und milchig-trübes Wasser, das schäumte. „Das Ökosystem stirbt ab und diese Meldung wird kleingehalten“, äußert Korbinian Kalb, der nahe des Tatortes lebt. Die Polizei hat nun ein Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung nach §324 StGB eingeleitet. Am Abend selbst verständigte die örtliche Polizeibehörde die Feuerwehr, die Untere Wasserbehörde und die Stadt Witzenhausen, auch eine Auswahl toter Fische und Wasserproben wurden sichergestellt sowie fotografisch festgehalten. Wie der weitere Verlauf aussieht entscheidet die Obere Wasserschutzbehörde.

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