(N)ostalgie-Tour im Trabant

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Mitorganisator Kai Fröhlich (Grenzmuseum Schifflergrund) war mit seinem Trabant dabei.
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Am vergangenen Wochenende fand am Grenzmuseum Schifflersgrund das 1. offizielle Zweitaktertreffen statt.
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Am vergangenen Wochenende fand am Grenzmuseum Schifflersgrund das 1. offizielle Zweitaktertreffen statt.
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Am vergangenen Wochenende fand am Grenzmuseum Schifflersgrund das 1. offizielle Zweitaktertreffen statt.
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Am vergangenen Wochenende fand am Grenzmuseum Schifflersgrund das 1. offizielle Zweitaktertreffen statt.
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Am vergangenen Wochenende fand am Grenzmuseum Schifflersgrund das 1. offizielle Zweitaktertreffen statt.

In Bad-Sooden-Allendorf konnten Oldtimer-Herzen wieder höher schlagen. Auf dem Gelände des Grenzmuseums Schifflersgrund waren am Wocheende unzählige Autos aus scheinbar längst vergessenen Tagen zu bestaunen. Zum ersten Zweitaktertreffen rollten deshalb rund 50 Trabis, Wartburgs und andere seltene Autos und Motorräder durch die Straßen rund um die Badestadt.

Mitorganisator Kai Fröhlich (Grenzmuseum Schifflergrund) war mit seinem Trabant dabei.

Bad Sooden-Allendorf. Die Besucher von Bad Sooden-Allendorf staunten nicht schlecht, als sich am Wochenende eine Kolonne von Trabis, Wartburgs und anderen seltenen „Auto-Schätzen“ durch die Straßen rund um die Badestadt bewegte. Rund 50 Autos und Motorräder gab es beim ersten Zweitaktertreffen auf dem Gelände des hessisch-thüringischen Grenzmuseums Schifflersgrund zu bestaunen. Für Besitzer der alten Ost-Autos und interessierte Besucher gab es drei Tage (N)ostalgie.

Neben einem Treffen auf dem Marktplatz von Bad Sooden-Allendorf, bei dem es sich Bürgermeister Frank Hix nicht nehmen ließ, die Auto-Veteranen zu bewundern, stand bei dem dreitägigen Treffen auch eine Ausfahrt durch das Eichsfeld bis zum früheren Grenzdurchgangslager im südniedersächsischen Friedland auf dem Programm. Die Idee zu dem besonderen Oldtimertreffen am Grenzmuseum ist im vergangenem Jahr entstanden, berichtet Stefan Heuckeroth-Hartmann, Vorsitzender des Grenzmuseums. Damals gab es ein Treffen von Trabi- und Wartburg-Besitzern in der Badestadt.

Fans von der Insel

Die ostdeutschen Autos haben heute noch viele Fans und das nicht nur in Deutschland. Der Trabi-Kult hat auch die britischen Inseln fest im Griff. So gibt es dort seit rund 50 Jahren einen Wartburg Trabant IFA Club mit über 200 Mitgliedern. Diesem gehören auch Alan Esam und Adam Drake-Brockman an. Die beiden Engländer haben sich mit ihren Autos in der vergangenen Woche auf den Weg nach Bad Sooden-Allendorf gemacht, um hier mit anderen Oldtimer-Fans fachzusimpeln.

Als Trabi-Besitzer komme man schnell mit Menschen ins Gespräch, berichtet Drake-Brockman, der neben einem Trabant Tramp mit Lada, Tatra und einem Trabant Kombi eine ganze Reihe an osteuropäischen Autos sein Eigen nennt. Sein Trabant Tramp sei 1990 fabrikneu nach England importiert worden, erzählt Adam Drake-Brockman und zeigt mit Stolz den original Fahrzeugschein seines Schmuckstücks, den er seit 2016 besitzt. Auch Alan Esam ist ein überzeugter Besitzer ostdeutscher Autos und das seit Jahren. Nach Bad Sooden-Allendorf ist er in diesem Jahr mit einem frisch aufgearbeiteten Wartburg gekommen. Zuvor habe er einen Trabant gehabt.

Seine Liebe zu den heute seltenen Autos habe er bereits 1980 bei einem Besuch in Budapest entdeckt. „Dort sind alle Trabant gefahren“, berichtet der Mann aus Oxford, „also müssen sie gut sein“, habe er sich nach dem Besuch in Ungan gedacht. 35 Jahre später habe er sich dann seinen Traum vom Zweitakter erfüllt. Er ist begeistert von seinen besonderen Fahrzeugen. „Letztes Jahr habe ich mit meinem Trabant 2.538 Kilometer quer durch Holland und Deutschland zurückgelegt“, berichtet der eingefleischte Auto-Fan. Und auch das Ziel für nächstes Jahr steht schon fest: Zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls wollen die beiden mit ihren Autos im November nach Berlin reisen.

Rubriklistenbild: © Sorembik

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