THW-Fahrer lernten ihre Maschinen zu bewegen

Wo andere Fahrzeuge nicht mehr weiterkommen nutzt das THW den Unimog. Aber auch der Umgang damit will gekonnt sein.  Foto: THW

Die THW-Fahrer lernten am Wochenende ihre Maschinen im schweren Gelände zu bewegen

Die Region. Große Maschinen beflügeln die Fantasien von Kindern, man stellt sich vor, wie man mit einem Giganten der Straße auch einfach abseits davon in unwegsamen Gelände jedes Hindernis meistert. Was sich in der Kinderfantasie so schön und einfach gestaltet, will im wahren Leben gekonnt sein. Das Können kommt in der Regel durch üben, üben und nochmals üben.

Von kniffligen Situationen kann das Technische Hilfswerk (THW) ein Liedchen singen. Die Fahrzeuge des THW sind häufig für unwegsames Gelände gerüstet. Um die Ausrüstung, wie ein Unimog perfekt zu beherrschen, finden nicht nur theoretische, sondern auch praktische Übungen statt. Bei der „Kraftfahrerausbildung“ in Homberg waren daher auch THW-Teilnehmer aus Großalmerode und Witzenhausen dabei. Die Ausbildung diente den Fahrern zur Vorbereitung im Einsatz. Am Wochenende wurden die Teilnehmer daher an ihr Limit gebracht.

Rückwärts und bergab muss es auch laufen

Gruppenbild der Lehrgangsteilnehmer des THW.

Neben Ladungssicherung, Wechselbrücke aufnehmen, gab es auch einen Geschicklichkeitsparcours. Es ging vorwärts und rückwärts, schräg, bergauf und bergab im mittelschweren Gelände. Steinige Abhänge, steile Böschungen oder wassergefüllte Löcher galt es zu meistern. Querfeldein ins schwere Gelände ging es dann mit dem Unimog.

Wenn es sonst kein anderes Fahrzeug schafft, greift man beim THW auf das Gefährt zurück. Doch es gibt auch scheinbar einfache Aufgaben, die sich knifflig gestalten: „Marschverband in der Praxis“. Mit allen Fahrzeugen in einem Verband ging es auf den Straßen durch das Umland.

Abstände halten, auf den Hintermann achten und die Koordination per Handzeichen in einer Kolonne will gelernt sein. Was man mit einem Auto vielleicht noch einfach hinbekommt ist mit den Fahrzeugen des THW nicht so einfach möglich. Nach Abschluss des kräfteraubenden, aber auch absolut imposanten Wochenendes, waren sich alle einig, dass diese Art der Ausbildung und Kooperation auf jeden Fall wieder stattfinden muss.

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