Die ungewöhnlichsten Suchspürhunde kommen aus Nordhessen

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Histogram Analysis:
39% (Above 60 is Limit) Is Below 100
16% (Under 10 is Limit) Is Above 150
22% (Above 70 is Limit) Is Above 140
14% (Under 5 is Limit) Is Below 60


Histogram Analysis:
39% (Above 73 is Limit) Is Below 100
16% (Under 8 is Limit) Is Above 150
16% (Above 70 is Limit) Is Above 150
39% (Under 5 is Limit) Is Below 100


Histogram Analysis:
1% (Above 60 is Limit) Is Below 100
84% (Under 10 is Limit) Is Above 150
78% (Above 75 is Limit) Is Above 160
4% (Under 5 is Limit) Is Below 130


Histogram Analysis:
1% (Above 70 is Limit) Is Below 100
84% (Under 10 is Limit) Is Above 150
74% (Above 80 is Limit) Is Above 165
4% (Under 2 is Limit) Is Below 130
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OLYMPUS DIGITAL CAMERA Histogram Analysis: 39% (Above 60 is Limit) Is Below 100 16% (Under 10 is Limit) Is Above 150 22% (Above 70 is Limit) Is Above 140 14% (Under 5 is Limit) Is Below 60 Histogram Analysis: 39% (Above 73 is Limit) Is Below 100 16% (Under 8 is Limit) Is Above 150 16% (Above 70 is Limit) Is Above 150 39% (Under 5 is Limit) Is Below 100 Histogram Analysis: 1% (Above 60 is Limit) Is Below 100 84% (Under 10 is Limit) Is Above 150 78% (Above 75 is Limit) Is Above 160 4% (Under 5 is Limit) Is Below 130 Histogram Analysis: 1% (Above 70 is Limit) Is Below 100 84% (Under 10 is Limit) Is Above 150 74% (Above 80 is Limit) Is Above 165 4% (Under 2 is Limit) Is Below 130

Kooikerhondje Ronja und Listenhund Lilifee, zwei Hunde, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, eint ihre Eigenschaft als "Maintrailer"-Suchhund.

Werra-Meißner. Ronja ist eine "Kooikerhondje", eine Hunderasse, die eigentlich aus den Niederlanden stammt. Doch entgegen des Klischees, dass Niederländer immer Wohnwagen ziehen, zieht die Vierbeinerin am liebsten ihre Besitzerin Ute Heußner hinter sich her. Für die Hündin ist es Spaß, schließlich gibt es als Belohnung ihre Lieblings-Leckerlis – doch für Frauchen ist es ernst.

Ein Team arbeitet immer zusammen

Denn Ronja ist einer von nur zwei polizeigeprüfte Personenspürhunden – sogenannten Mantrailer – in Nordhessen. Um genau zu sein, ist Ronja sogar der kleinste Mantrailer Hessens.Im Februar hat die fünfjährige Hündin, zusammen mit ihrer Besitzerin Ute Heußner, die notwendige Prüfung bei der hessischen Polizei abgelegt, um als Personenspürhund zu arbeiten.

"Kampfhund" Lilifee steht bereit

Das zweite Mantrailer-Team, dass in dem Verein schon länger im Einsatz ist, bilden Volker Braun und die sechsjährige Lilifee. Lilifee ist ein sogenannter "Listenhund", die in der Öffentlichkeit eher als "Kampfhund" bezeichnet werden. Zweimal pro Woche trainieren die Teams, um bereit für den Ernstfall zu sein."Typische" Suchhunde gibt es im Verein nicht, wie es Volker Braun, 1. Vorsitzender des Vereins "SuchHundeStaffel Werra-Meißner" erklärt.Im Gegensatz zu den Flächensuchhunden, die vor allem im Wald große Gebiete nach Vermissten absuchen, suchen Ronja und Lilifee ganz gezielt nach nur einer Person, meist im städtischen Bereich, etwa wenn eine Person aus einem Seniorenheim vermisst wird."Die Hunde bekommen eine unverfälschte Geruchsprobe der Person, nach der sie suchen sollen", erklärt Ute Heußner. Unverfälscht bedeutet, dass niemand sonst, außer der vermissten Person, diesen Gegenstand berührt hat. Meistens durchsuchen die Mitglieder der "SuchHundeStaffel Werra-Meißner" selbst in der Wohnung der vermissten Person – natürlich mit Genehmigung der Angehörigen – nach einem entsprechenden Kleidungsstück oder Gegenstand.

Rituale vor der Suche sind Pflicht

Doch bevor es auf die Suche geht, werden die Hunde auf ihren Einsatz eingestimmt. "Es gibt bestimmte Rituale, die man durchführt. Ronja merkt dann, dass es losgeht. Ich lege ihr immer im Auto auf der Rückbank das Halsband an. Danach kommt sie raus und ich schnalle ihr die Kenndecke um und lege die Suchleine an. Wenn sie dann den Geruch der Probe aufgenommen hat und ich ,such’ sage, geht es los", erklärt Ute Heußner.Und der Ausdruck "geht los" ist in diesem Fall untertrieben. Ronja, die eigentlich recht zierlich gebaut ist, legt ein Tempo hin, das man kaum mithalten kann. Doch sie ist dann im Suchmodus und weiß, bei Erfolg gibt es die begehrten Leckerlis. Die hat Frauchen immer in einer entsprechenden Tasche dabei, in der sie auch Wasser für unterwegs mitführt. Denn für die Suche muss die Spürnase des Hundes optimal funktionieren und daher entsprechend feucht sein.

Auch "untypische" Hunderassen sind geeignet

"Ob ein Hund zum Mantrailer geeignet ist oder nicht, hat weniger mit der Größe zu tun als mit der Persönlichkeit und Intelligenz des Tieres. Man merkt recht schnell, ob ein Hund dazu geeignet ist oder nicht, da spielt die Rasse eine untergeordnete Rolle.

Das Tier muss vor allem Spaß daran haben, wenn es diesen nicht hätte, wäre es nicht erfolgsversprechend", erklärt Volker Braun, 1. Vorsitzender des Vereins. Ronja und Lilifee seien dafür der beste Beweis. Weitere Informationen zum Thema sowie dem Verein SuchHundeStaffel Werra-Meißner erhalten Sie von Volker Braun unter Tel. 05602-6127 sowie auf suchhundestaffel-werra-meissner.de.

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