LKA untersucht Brand in Flüchtlingsunterkunft in Witzenhausen

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Um die Ursachen für den Brand in der Flüchtlingsunterkunft in Witzenhausen zu klären wird nun das LKA hinzugezogen.

Witzenhausen.In Zusammenhang mit dem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in der Kasseler Straße in Witzenhausen ist das Landeskriminalamt angefordert, das im Laufe des heutigen Tages die Brandstelle untersuchen wird. Nach dem bisherigen Kenntnisstand wurden alle 22 Personen, die sich im Gebäude befanden, mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in das Krankenhaus Witzenhausen gebracht; darunter auch ein eineinhalb Jahre altes Kind, das in Begleitung der Mutter in das Klinikum Kassel gebracht wurde.

Im Einsatz waren vergangene Nacht 80 Feuerwehrleute aus Witzenhausen, Hundelshausen und Werleshausen sowie Bad Sooden-Allendorf (mit Drehleiter). Ebenso mehrere Rettungswagen und zwei Notarztwagen. Die Polizei Witzenhausen wurde unterstützt durch die Polizeistation Eschwege und dem Polizeirevier Ost in Kassel.

Die eingesetzten Feuerwehren hatten das Feuer um 1.03 Uhr gelöscht. Brandbetroffen war nur der Keller des Gebäudes, durch die starke Rauchentwicklung waren jedoch auch die Räume in Parterre, Ober- und Dachgeschoss betroffen.

Inwieweit die Bewohner vorerst anderweitig untergebracht werden müssen, wird durch die zuständigen Behörden entschieden.

+++Folgemeldung 14.56 Uhr +++

Witzenhausen. In Zusammenhang mit dem Brand in einem Wohnhaus in der Kasseler Landstraße in Witzenhausen wurde durch das Landeskriminalamt  die Brandstelle im Keller des Hauses am heutigen Mittag untersucht. Als vorläufiges Ergebnis bleibt festzuhalten, dass eine technische Ursache für das Feuer ausscheidet. Demnach muss von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen werden.

Spuren, die auf die Verwendung eines Brandbeschleunigers hinweisen würden, wurden nicht festgestellt. Erkenntnisse/ Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund liegen nicht vor.

Die weiteren Ermittlungen hat die Eschweger Kriminalpolizei übernommen.

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