Ursula Sauer steht als Bürgermeisterkandidatin fest

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Mit überwältigender Mehrheit gewählt:  Ursula Sauer ist Kandidatin für das Bürgermeisteramt

Die Mitgliederversammlung nominiert Ursula Sauer als Bürgermeisterkandidatin und legt Kandidatenliste für die Stadtverordnetenversammlung fest.

Hessisch Lichtenau. Erwartungsgemäß hat die Mitgliederversammlung der Bürgerliste die Diplom-Verwaltungswirtin Ursula Sauer mit überwältigender Mehrheit als Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Hessisch Lichtenau nominiert.Gekennzeichnet war die Entscheidung von dem Willen, erstmals eine Frau in Hessisch Lichtenau den Chefsessel im Lichtenauer Rathaus einnehmen zu lassen und dem Wunsch, mal wieder von einer Einheimischen "regiert" zu werden.Für die Mitglieder der Bürgerliste war darüber hinaus ausschlaggebend, dass Ursula Sauer nicht nur eine Verwaltungsausbildung für den gehobenen Dienst abgeleistet hat, sondern darüber hinaus über  eine langjährige Verwaltungserfahrung verfügt.

Kandidatenliste beschlossen

Außerdem hat die Mitgliederversammlung die Kandidatenliste für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Die Liste umfasst 16 Personen und wird von der Bürgermeisterkandidatin angeführt. Dahinter folgen der Vorsitzende Michael Flohr und Susanne Hecker. Der derzeitige Fraktionsvorsitzende Andreas Howorka folgt auf Platz vier. Mit Cristina Camboa Sá Howorka auf Platz fünf finden sich drei von insgesamt sechs Frauen auf den ersten fünf Plätzen der Bürgerliste wieder. Auf den weiteren Plätzen folgen Daniel Westphal, Johanna Sauer, Klaus Arnhardt, Katharina Dippel, Karl-Heinrich Schlegel, Aleksandra Nessmann, Patrik Schäfer, Dirk Hartleib, Timm Striening, Michael Bradler und Marco Mentz.Neben Kandidaten aus der Kernstadt lassen sich auch Vetreter aus den Stadtteilen Hirschhagen, Fürstenhagen,  Retterode, Velmeden und Hollstein, finden.

Stolz auf jungen Durchschnitt

Getreu dem Motto "Jugend trifft auf Erfahrung" beträgt der Altersschnitt 38 Jahre. Besonders stolz könne man Howorka zufolge sein, dass vier Kandidaten noch unter 20 Jahre alt sind.Neben dem langjährigen Fraktionsvorsitzenden in der Stadtverordnetenversammlung Andreas Howorka, seiner Stellvertreterin Ursula Sauer und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Ordnung und Soziales Michael Flohr sind auch drei aktuelle Ortsvorsteher auf dem Wahlvorschlag zu finden. Alle Kandidaten sind mit jeweils 100 Prozent gewählt worden.Die Verabschiedung des Wahlprogrammes wurde verschoben, da aus zeitlichen Gründen der Entwurf noch nicht "mit Leben erfüllt" werden konnte.

Mehr Unterschriften als nötig

Sowohl für die Bürgermeisterkandidatur von Ursula Sauer, als auch für den Wahlvorschlag zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung habe man inzwischen weit mehr Unterstützungsunterschriften gesammelt, als nötig wären. Trotz des großen Zuspruchs bei der Sammlung der Unterschriften, müsse man bedenken, dass die Bürgerliste über keine finanziellen Mittel verfügt, um einen großangelegten Wahlkampf zu führen, führt Howarka an.Vielmehr würden die Mitglieder in die eigene "Brieftasche greifen", um zumindest ein Minimum an Wahlkampf führen zu können, wobei die Schüler von einem finanziellen Beitrag ausgenommen bleiben.Howorka gibt sich abschließend hinsichtlich der Erfolgsaussichten zurückhaltend optimistisch.

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