Vandalismus am Meinhardsee: Belohnung ausgesetzt

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Jugendliche hinterließen eine Spur der Verwüstung am Meinhardsee. Der Campingplatzbetreiber setzt nun eine Belohnung für die Ergreifung der Täter aus.

Meinhard. Eine große Spur der Verwüstung haben drei Jugendliche zwischen den Jahren rund um den Campingplatz am Meinhardsee hinterlassen. Zerstörte Schilder, kaputte Zäune und Gartentürchen, ein raus gerissener Baum, ein abgeschlagener Autospiegel und ein kaputter Telefonkasten sind das Ergebnis eines einzigen Abends. "Es ist keine Kleinigkeit. Zunächst dachten wir, es wäre nur der Tannenbaum, aber dann kam immer mehr hinzu", sagt Christoph Bergner, der mittlerweile eine Anzeige wegen Vandalismus gegen Unbekannt erstattet hat. "Jedoch haben wir auf unserer Überwachungskamera die Tat zumindest zum Teil festhalten können", so Bergner weiter, der den Campingplatz betreibt und allein für sein Areal auf Kosten von knapp 1.500 Euro sitzen bleibt. "Zählt man alles zusammen, dann kommt man auf einen Schaden, der zwischen 3.000 bis 5.000 Euro liegt. Das ist kein dummer Jungenstreich mehr. Das ist richtig teuer", macht der Betreiber deutlich.

Täter gesucht – Belohnung 300 Euro

Bei dem Tatzeitpunkt handelt es sich um den 28. Dezember gegen 21 Uhr. "Wir haben es bemerkt, weil unser Telefonanschluss plötzlich nicht mehr funktionierte – auch die anliegende Gaststätte hatte eine tote Leitung", sagt Bergner, der auf den Aufzeichnungen drei Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren identifiziert hat, die sich gerade an dem Auto seines Auszubildenden zu schaffen machten. "Nach dem Schlag mit dem Schläger auf den Spiegel hat dann aber unser Hund angeschlagen. Die Täter ergriffen die Flucht", beschreibt der 47-Jährige, der mit seiner Frau direkt am Meinhardsee wohnt und jetzt persönlich nach den Jugendlichen sucht. Für die Ergreifung der Täter hat Bergner eine Belohnung von 300 Euro ausgesetzt.

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