„Wärmewende Nordhessen” stellte bisherige Ergebnisse vor

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Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser (Siebte v.li.) mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Rainer Wallmann (Fünfter v.li.) und Jens Deutschendorf (Erster v.li.) sowie weiteren Kommunalvertreterinnen und -vertretern und Energieexperten aus Nordhessen.

Die bisherigen Ergebnisse ihrer Aktionen stellte nun die "Wärmewende Hessen" vor.

Eschwege. Kürzlich fand  auf  Einladung  des  Ersten  Kreisbeigeordneten  Dr.  Rainer Wallmann in Eschwege eine Veranstaltung zur Umsetzung  der  Energiewende  in  Nordhessen  statt.  Vor  dem  Hintergrund  der nachhaltigen Wärmeerzeugung wurden  beim  Bund  und  Land  Fördermittel  für  die  Modellvorhaben "Holzige Biomasse" und "Energetische Quartierssanierung" beantragt.Die Konzeptphase ist bei dem Modellvorhaben "Holzige Biomasse" des  Hessischen  Ministerium  für  Umwelt, Klimaschutz,  Landwirtschaft  und  Verbraucherschutz bereits abgeschlossen und die Umsetzung wird vorbereitet.  Die KfW Bankengruppe und das Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung  fördern  die "Energetischen  Quartiersanierung", dieses Vorhaben ist noch in der Konzeptphase. Es finden umfangreiche Bürgerbeteiligungsprozesse in den sechs beteiligten Kommunen des Werra-Meißner-Kreises statt.

Die Veranstaltung "Wärmewende Nordhessen" hatte das Ziel, die im Werra-Meißner-Kreis bereits vorliegenden  Ergebnisse  der  Modellvorhaben  den  nordhessischen  Landkreisen  und  der  Stadt Kassel  vorzustellen  und  eine  gemeinsame  Strategie  zur  Umsetzung  der  "Wärmewende Nordhessen" abzustimmen. Die  Wertigkeit  des  Themas  wurde  durch  die  Anwesenheit  von  Staatssekretärin  Dr.  Beatrix Tappeser  vom  Hessischen  Ministerium  für  Umwelt,  Klimaschutz,  Landwirtschaft  und Verbraucherschutz unterstrichen. Sie stellte die Bedeutung der Wärmewende  aus Sicht  der Landesregierung  vor."Wir haben uns als Landesregierung ambitionierte Ziele für den Klimaschutz gesteckt: Bis 2050 will Hessen klimaneutral sein und 90 Prozent der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 einsparen. Die hier angestrebte Wärmewende ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu diesem Ziel", so Dr. Tappeser. Dr.  Wallmann  sieht  in  dieser  Situation  eine  große  Herausforderung  und  Chance  für  unsere Gesellschaft:  "Wenn  wir  beispielsweise  Wärmenetze  entwickeln  und  selbst  betreiben,  bieten wir, neben den Klimavorteilen, auch mehr  Komfort  für  die  Nutzer.  Zudem bleibt das Geld weitgehend in der Region.” Die  teilnehmenden  Kommunalvertreter  vereinbarten  als  Ergebnis der Veranstaltung eine Fortführung der Gespräche mit dem Ziel einer abgestimmten Vorgehensweise bei der Umsetzung der Wärmewende in Nordhessen. In   September sollen  der   Landkreise  Hersfeld-Rotenburg  und  Fulda  sowie  das  Regionalmanagements Nordhessen einbezogen werden.

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