Hunderte Schüler aus dem Kreis nahmen an Waldjugendspielen teil

Seit Beginn der Waldjugendspiele vor 25 haben schon 15.000 Kinder den Wald hautnah erlebt. Auch in diesem Jahr nahmen 650 Schüler an den Spielen auf dem Hohen Meißner teil.

Hessisch Lichtenau - 650 Schüler aus dem Werra-Meißner-Kreis und dem Landkreis Kassel nahmen in diesem Jahr an den 25. Waldjugendspielen des Forstamtes Hess. Lichtenau auf dem Hohen Meißner teil. Veranstaltet wurden sie an drei Tagen im Mai und Juni. Es handelte sich um eine der hessenweit größten Veranstaltungen dieser Art. Eingeladen waren 24 Schulklassen der fünften oder sechsten Jahrgangsstufen aus sechs Schulen.

Lange Tradition

Die Waldjugendspiele haben auf dem Meißner eine lange Tradition, erstmalig wurden sie 1991 vom damaligen Forstamt Bad Sooden-Allendorf durchgeführt. Ab 1998 werden sie von Mitarbeitern des Forstamtes Hess. Lichtenau durchgeführt. Die Schutzgenmeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Werra Meißner ist Mitinitiator der Waldjugendspiele. Die Mitarbeiter des Jugendwaldheims und Einzelmitglieder unterstützen die Spiele auch immer praktisch. Seit Beginn haben etwa 15.000 Schülerinnen und Schüler des Werra-Meißner Kreises diese Traditionsveranstaltung besucht.

In diesem Jahr durchliefen die Schulklassen an den drei Wettkampftagen jeweils zwischen 9 und 13.30 Uhr einen von Mitarbeitern des Forstamts Hessisch Lichtenau aufgebauten Parcours mit insgesamt sieben Stationen. Nach kurzen theoretischen Einführungen konnten sie hier ihr Fachwissen über Natur und Wald zeigen, aber auch Aktiv- und Geschicklichkeitsaufgaben waren vorbereitet, so zum Beispiel Wasser tragen, Holzstapel umsetzen, Holzgewichte bestimmen, Fichtenstangen durchsägen oder Holztürme bauen.

„Die Verbindung mit der Natur macht das Lernen für die Kinder erlebbar, auch der Lernort ist etwas Besonderes und die Kinder sind mit Spaß dabei”, berichtete Nicole Meingast, Lehrerin der 6c der Anne Frank-Schule. Die ausgewogene Mischung von Theorie und Praxis kam bei den Schülern sehr gut an und alle waren mit viel Spaß und Engagement dabei.

Ziel der Waldjugendspiele sei es, so Lothar Freund , der Jugendwaldheimleiter und Revierleiter im Forstamt Hessisch Lichtenau, den Schülern in einem kurzweiligen Wettkampspiel die Multifunktionalität unserer Wälder zu zeigen, ihr Interesse zu wecken und sie zu weiteren Waldaktivitäten zu motivieren. Nach der letzten Veranstaltung konnte auch die erfolgreichste Schule festgestellt werden. Das war in diesem Jahr die Johannisbergschule Witzenhausen. Dort wird in den kommenden Tagen das kleine Holzwildschwein als Wanderpokal überreicht.

Rubriklistenbild: © Privat

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