Kampf gegen Leerstand: Melsungen holt sich Anregungen in Wanfried

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Gemeinsam mit Bürgergruppen-Sprecher Jürgen Rödiger (li.) stellte Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard (5.v.li.) dem Melsunger Magistrat die städtischen Bemühungen gegen Immobilie-Leerstände vor.

Der Melsunger Magistrat war zu Gast in Wanfried, um sich über die Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Bürgergruppe zu informieren.

Wanfried. Der Melsunger Magistrat hat der Stadt Wanfried einen Besuch abgestattet. Hintergrund war das Interesse der Kommunalpolitiker an der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und der "Bürgergruppe für den Erhalt Wanfrieder Häuser". Daraus haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Vermarktungserfolge, insbesondere von Fachwerkimmobilien, ergeben.

Bürgermeister Markus Boucsein, seine Stadträte sowie der Büro- und der Bauamtsleiter nahmen die von Bürgermeister Wilhelm Gebhard und Jürgen Rödiger, Sprecher der Bürgergruppe, vorgestellte Präsentation aufmerksam zur Kenntnis und hatten zahlreiche Fragen zur Arbeit, zu den Erfahrungen und zur Weiterentwicklung der Stadt.

"Probleme der Fachwerkstädte sind ähnlich"

Wilhelm Gebhard zeigte sich erfreut über den Besuch: „Als Kleinstadt im Werra-Meißner-Kreis fühlen wir uns geehrt, wenn sich eine wirtschaftlich und finanziell vergleichsweise starke Kommune wie Melsungen für unsere Arbeit interessiert.“ Das zeige, dass alle Fachwerkstädte ähnliche Probleme hätten – speziell im Erhalt der Fachwerksubstanz, so der Bürgermeister.

„Die Stadt Wanfried zeigt in beeindruckender Art und Weise, wie kommunales Interesse mit engagierten Bürgern erfolgreich umgesetzt werden kann. Ich bin sicher, dass sich Melsungen hier einiges abschauen kann“, so Melsungens Bürgermeister Boucsein.

Nach einer Power-Point-Präsentation im Rathaus folgte eine Besichtigung des Fachwerkmusterhauses, das ebenfalls auf großes Interesse stieß.

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