Wanfried ruft zur „sauberhaften" Sammelaktion auf

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Die Ortsvorsteher der vier Wanfrieder Stadtteile und der Bürgermeister setzen sich für ein „Sauberes Wanfried“ ein.

Die Stadt Wanfried setzt die Umweltkampagne „Sauberhaftes Wanfried“ auch in 2020 fort.

Wanfried - Während es in allen Stadtteilen Wanfrieds in den vergangenen Jahren regelmäßige bzw. unregelmäßige Säuberungsaktionen von Feld, Wald und Flur gab, rufen in diesem Jahr die Kernstadt sowie alle vier Stadtteile nach 2012, 2015 und 2017 erneut alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zu einer gemeinsamen Säuberungsaktion auf.

Darauf verständigten sich kürzlich Bürgermeister Wilhelm Gebhard sowie die vier Ortsvorsteher Ulrich Flender, Bernd Auweiler, Manfred Schneider und Dr. Ursula Trebing. Der Erfolg der gemeinsamen Aktionen in den Vorjahren sollte wiederholt werden, sind sich die fünf einig. Man hofft auf diese Weise, noch mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger für eine sinnvolle Gemeinschaftsaktion dieser Art begeistern zu können. „Schließlich gehe achtlos weggeworfener Wohlstandsmüll in unserer schönen Heimat alle an,“ so die einhellige Meinung.

An dem kommunalen Aktionstag sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, mit Greifzange und Abfallbeutel loszuziehen und gemeinsam im und um das jeweilige Stadtteilgebiet Unrat aller Art einzusammeln, die sich unverständlicherweise an vielen Stellen befinden. So sollen Wanfrieds Straßen, Plätze, Rad- und Wanderwege, Grünflächen und Bach- und Flussläufe sauberer werden und vor allem: sauber bleiben.

Bürgermeister Wilhelm Gebhard betont in diesem Zusammenhang: „Bei der Aktion geht es nicht darum, den Abfall anderer wegzuräumen, sondern den Mitbürgern auf sympathische Art und Weise zu zeigen, dass man seinen Abfall nicht einfach in die Landschaft wirft und anderen überlässt.“ Gutes für seine Stadt und die Umwelt tun und dabei für Werte wie Achtsamkeit und Bürgerengagement werben – das macht die Aktion „Sauberhaftes Wanfried“ zu einem Treffpunkt engagierter Menschen. „In einem sauberen Wanfried fühlen sich alle wohler, sowohl wir als auch unsere Gäste“, finden der Bürgermeister und die vier Ortsvorsteher. Alle hoffen deshalb auf rege Beteiligung.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Frühlingsaktion werden gebeten, Arbeitshandschuhe und Greifzangen (sofern vorhanden) mitzubringen und aus Sicherheitsgründen selbst mitgebrachte Warnwesten während der Sammelaktion zu tragen.

Die Treffpunkte

- Aue, 14. März, 10 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus

- Heldra, 14. März, 10.30 Uhr am Bürgerhaus (in Verbindung mit der jährlichen Sammelaktion des Heimatvereins)

- Wanfried, 21. März, 10 Uhr am Rathaus

- Völkershausen, 21. März, 10 Uhr am Feuerwehrgerätehaus

- Altenburschla, 21. März, 13.30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus (in Verbindung mit der jährlichen Sammelaktion des Heimatvereins)

Im Anschluss an die gemeinschaftliche Sammelaktion, die jeweils rund drei Stunden dauern wird, laden der Bürgermeister die Ortsvorsteher zum gemütlichen Beisammensein in den jeweiligen Stadtteilen ein. Eine finanzielle Zuwendung dafür stellt die Maria-Katzer-Stiftung zur Verfügung.

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