Wanfrieder Bürgergruppe stellte ihr Konzept in Gandersheim vor

Moderator Rudolf Hillebrecht, Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard, Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Jürgen Rödiger (Sprecher Bürgergruppe für den Erhalt Wanfrieder Häuser), Prof. Jürgen Erbach (Fachhochschule Hildesheim) und Karsten Diezler (Vorsitzender Gandersheimer Wirtschaftsforum).  Foto: Wetzestein
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Moderator Rudolf Hillebrecht, Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard, Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Jürgen Rödiger (Sprecher Bürgergruppe für den Erhalt Wanfrieder Häuser), Prof. Jürgen Erbach (Fachhochschule Hildesheim) und Karsten Diezler (Vorsitzender Gandersheimer Wirtschaftsforum). Foto: Wetzestein

Wie man den demografischen Wandel im ländlichen Raum gestalten kann, berichtete die Bürgergruppe für den Erhalt Wanfrieder Häuser in Bad Gandersheim.

Von Diana Wetzestein

Wanfried. In der vergangenen Woche hatte der Verein Gandersheimer Wirtschaftsforum (GWF) die Bürgergruppe für den Erhalt Wanfrieder Häuser zum Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion eingeladen, an der auch Bürgermeister Wilhelm Gebhard teilnahm. Die Diskussion drehte sich um interkommunalen Wettbewerb, Stadtprofile, demografischen Wandel und gesellschaftliche Bedürfnisse.

"Wir sind interessiert, wie andere Kommunen mit Leerstand und Zukunftsplanung umgehen", sagte Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz. So hörten die Mitglieder der Bürgerinitiative "ZuGANg" aufmerksam zu, als Wilhelm Gebhard über die Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und ehrenamtlicher Bürgergruppe in Wanfried berichtete.

Bürgergruppe ist rund um die Uhr erreichbar

"Wir sprechen die Menschen persönlich an, sind als ehrenamtliche Dienstleister rund um die Uhr erreichbar. Eine Art kostenloser Makler, der auch nach dem Kauf noch erreichbar bleibt", erklärte Jürgen Rödiger. Dieser Service bescherte der Gruppe große Erfolge: 53 vermittelte Objekten in zehn Jahren, gute Sanierungsbeispiele und ein Umsatzplus bei den Handwerksunternehmen von mehr als 3,5 Millionen Euro.

"Ich kann ihnen nur raten, auch ihre Bürgerinitiativen so gut es geht zu unterstützen und gemeinsam die Stadt weiter zu entwickeln", sagte Gebhard.

Denn der demografische Wandel schaffe nicht nur Herausforderungen, sondern auch Potenziale. Laut jüngsten Medienberichten ziehen zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder mehr Deutsche aus den Metropolen weg. Die Gründe: günstigere Mieten, mehr Ruhe, Natur und Lebensqualität.

Das kann Gebhard bestätigen. Er hat mit hunderten Menschen gesprochen, die in seiner Stadt oder der Region ein neues Zuhause gesucht haben. Weil Stadt und Bürger sie willkommen geheißen und und sie bei der Suche unterstützt haben, haben sie es auch gefunden.

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