Warmes Winterwetter führt zu früher Wanderung der Amphibien

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Auf der Landstraße zwischen Grebendorf und Jestädt ist eine Schrankenanlage installiert, um die Amphibien bei ihrer nächtlichen Wanderung zu schützen.

Es ist wieder soweit, die Amphibienwanderung wird wahrscheinlich aufgrund des warmen Winters wahrscheinlich früher beginnen.

Eschwege - Die K3 zwischen Grebendorf und Jestädt wird dann, wenn es soweit ist, in einigen Nächten (von der Abenddämmerung bis etwa 6 Uhr morgens) wieder mit der Schrankenanlage gesperrt sein. Die Amphibienschutzgruppe WMK bitten darum, auch die Feldwege nicht als Umfahrung zu benutzen, da auch dort die Amphibien auf dem Weg zum nächsten Gewässer sind.

An der Landstraße zwischen Aue und Wanfried (L3244) wird abschnittweise ein „mobiler Schutzzaun“ aufgebaut, der täglich morgens und abends von Freiwilligen der Amphibienschutzgruppe kontrolliert wird. Die alte „Leiteinrichtung“ aus Holz ist verrottet und wird auch erst einmal nicht ersetzt. „Wir werden auch an dieser Straße, wo kein Zaun aufgebaut ist, weiterhin von der Straße einsammeln“, berichtet Heike Matthies von der Tierschutzgruppe. Wir brauchen dort immer Helfer“, berichtet sie. Nicht nur an diesen beiden Punkten wird die Amphibienwanderung beginnen. Bleibt der Winter so mild, wird die Wanderung im ganzen Landkreis bald losgehen.

„Die Strecken, wo auf Grund einer Amphibienwanderung verkehrslenkend eingegriffen wird, sind überschaubar“, sagt Jörg Klinge, Pressesprecher vom Werra-Meißner-Kreis. So gebe es derzeit neben der Bedarf-Sperrung bei Grebendorf und Jestädt, sowie der temporären Geschwindigkeitsbegrenzung bei Wanfried-Aue lediglich eine Tempo-Beschilderung zwischen Friedrichsbrück und Helsa.

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