Nachhaltige Produktion trifft in Weißenbach auf guten Geschmack

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Die neusten Produkte von Matthias Pflüger sind die Essen wie aus Omas Küche.

„Der Urgeschmack“: Kulinarik-Experte kehrt bei Matthias Pflüger in Weißenbach ein und Angela Merkel isst seine „Ahle Wurscht“ am liebsten.

Weißenbach - Ganz idyllisch gelegen am Fuße des Meißners liegt eines der kleinsten Dörfer im Werra-Meißner-Kreis. Weißenbach. Hier wohnen gerade mal 141 Bürger – einer davon ist Matthias Pflüger. Seit fast drei Jahren ist der gelernte Elektroinstallateur nun Inhaber der Jausenstation, die 1989 von Mutter Roswitha Pflüger und Tante Marion Ackermann-Weiland gegründet wurde.

Unternehmens-Philosophie zahlt sich aus

Die Philosophie ist gestern wie heute gleich geblieben: Selbst gemacht muss es sein, ohne Geschmacksverstärker, ohne künstliche Aromen und ohne Konservierungsstoffe – denn so hat sich das Restaurant schnell einen Namen gemacht. Hier trifft nachhaltige Produktion auf guten Geschmack. „Wir sind keine normale Kneipe am Hohen Meißner, die Schnitzel verkauft – wir haben ein regionales Netzwerk geschaffen, das vom Landwirt bis zum Verbraucher führt“, erklärt Matthias Pflüger seine Idee, die hinter dem großen Erfolg des Unternehmens steht. Und der große Erfolg trägt einen Namen: Unter „Der Urgeschmack“ findet man die nordhessischen Produkte nun nicht mehr nur noch in den drei Läden in Weißenbach, Helsa und Kassel, sondern auch online vermarktet Matthias Pflüger seine Dachmarke exzellent.

„Ahle Wurscht“ fürs Kanzleramt

Längst ist die Bekanntheit der Produkte gestiegen – einige Pakete erreichen regelmäßig das Kanzleramt in Berlin. „Wir lernten uns mal auf dem Hessenfest kennen. Ich habe ihr meine „Ahle Wurscht“ geschenkt“, erinnert sich Pflüger zurück.

Kulinarik-Experte überzeugte sich von Qualität

Und auch am „stern“ ist der Urgeschmack nicht vorbeigegangen. Kulinarik-Experte Christoph Wirtz überzeugte sich persönlich von der ausgezeichneten Qualität der Produkte, die mehr sind als einfach nur „Ahle Wurscht“ und irgendein Käse. „Mir ist es wichtig, das ganze Tier zu verwerten. Schließlich lässt es für unseren Genuss sein Leben. Und deshalb gehört es mit Respekt behandelt, das heißt, dass nicht ein Großteil des Tieres in den Müll entsorgt oder zu Tierfutter verwertet wird. Nur weil alle immer Schnitzel oder Steak essen wollen“, so der Inhaber, der als passionierter Metzgermeister weiß, worauf es ankommt. Auch die regionale Landwirtschaft bezieht Matthias Pflüger wenn möglich immer als Lieferanten mit ein. Dadurch kommen über 90 Prozent der Zutaten seiner über 150 selbst hergestellten Produkte aus der Region. Diese werden in der Bioland Käserei, bei der Wurstherstellung, in der Backstube und im Restaurant verarbeitet.

Essen wie aus Großmutters Küche

Ganz neu im Sortiment ist das Essen wie aus Omas Küche. Ob Graupensuppe, Rippchen im Glas oder Gulasch vom Rind, Matthias Pflüger bringt mit seinem „Eingemachten“ den Geschmack von früher nach Hause auf den Tisch.

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