Weitere 10.000 Euro für Mehrgenerationen-Spielplatz in Frieda

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"PLATZ DA!" steuert 10.000 Euro zum geplanten Mehrgenerationen-Spielplatz in Frieda bei. Meinhards Bürgermeister hält die Umsetzung für realistisch.

Frieda. Kaum hatten die Initiatoren die ersten 5.000 Euro für den geplanten Mehrgenerationen-Spielplatz im Friedaer Kirchgarten in der Tasche (wir berichteten), kam auch schon die nächste frohe Botschaft: Die Initiative "PLATZ DA!" steuert weitere 10.000 Euro zu dem Projekt bei.

Die Bestätigung erreichte Tina Pfeiffer am Donnerstagmorgen per E-Mail. Sie hatte – wie bereits beim Pampers-Ideenwettbewerb "Deutschland wird Kinderland" – die Bewerbung eingereicht.Dabei kam ihr das erste Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro zugute: "Die Initiative fördert vornehmlich Projekte, die über einen finanziellen Sockel verfügen."

Zudem hat sie in ihrer Bewerbung den Integrationsgedanken hinter dem Projekt hervorgehoben. "Schließlich haben einige der Flüchtlinge in Frieda zugesagt, beim Bau und Erhalt des Spielplatzes zu helfen", betont Pfeiffer. Sie hat mittlerweile auch einen Namen für das Projekt gefunden: "Gemeinsam statt einsam."

Nachdem nun durch private Initiative 15.000 Euro zur Verfügung stehen, nimmt Pfeiffer die Politik in die Pflicht: "Ich werde die Augen zwar weiterhin nach Wettbewerben und Fördermöglichkeiten offen halten, aber jetzt ist die Gemeinde am Zug."

Die nimmt den Steilpass auf: "Das Projekt sollten wir stemmen können, wenn alle die Ärmel hochkrempeln", sagt Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill. Die Kosten für den Mehrgenerationen-Spielplatz beziffert er mit etwa 40.000 Euro. Neben den Spielgeräten fallen weitere Kosten für Erdarbeiten und den Abbruch des baufälligen Toilettenhäuschens hinter dem Gemeindehaus an. Hier solle der Bauhof zum Einsatz kommen, wo Ehrenamtliche an ihre Grenze stoßen, kündigte Brill an.

Zudem werde die Verwaltung Mittel für den Spielplatz in den Haushalt 2016 einstellen – "dem muss die Politik allerdings zustimmen", betont Brill. Er will zudem prüfen, ob  das Projekt im Rahmen der Dorferneuerung gefördert werden kann.

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