CDU Werra-Meißner beschließt Wahlprogramm für Kommunalwahl

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Auf ihrem Kreisparteitag in Eschwege stellt die CDU Werra-Meißner ihr Wahlprogramm vor. Spitzenkandidatin für die Kommunalwahl ist Lena Arnoldt.

Eschwege. Einstimmig hat der Kreisparteitag der CDU Werra-Meißner das Wahlprogramm für die Kommunalwahl beschlossen, das den Delegierten beim Parteitag in der Eschweger Stadthalle vorgelegt worden war und unter dem Motto "WIR – für eine lebendige Heimat" verfasst ist.  Zuvor hatte Lena Arnoldt MdL, Spitzenkandidatin der Christdemokraten in einer leidenschaftlichen Rede die Ziele vorgestellt. "Wir stellen uns mit persönlichem Einsatz, frischen Ideen und einem überzeugenden, bürgernahen Wahlprogramm zur Wahl. Unsere Listen für den Kreistag, aber auch für die Stadt- und Gemeindeparlamente und Ortsbeiräte sind gespickt mit hervorragenden Kandidaten", betonte Arnoldt. Man habe Mannschaften aufgestellt, die alle Bürgerinnen und Bürger ansprechen.

Themen, die unmittelbar betreffen

Arnoldt sagte, dass es bei der Kommunalwahl um Themen gehe, die die Menschen  vor Ort ganz unmittelbar betreffen. Als eine der wichtigsten Aufgaben nannte sie die Haushaltskonsolidierung des Kreises. "Wir stehen für solide Finanzen und wollen die Kreis- und Schulumlage senken, um so Städte und Gemeinden finanziell zu entlasten", so Arnoldt.Für eine gute Zukunft des Kreises sei eine funktionierende Wirtschaft wichtig. "Dazu wollen wir die Wirtschaftsförderung neu und effektiver aufstellen und einen Plan entwickeln, wie die Chancen, die die Fertigstellung der Autobahn 44 bietet, genutzt werden können. ", so die Spitzenkandidatin. Dazu wolle man die zentrale Lage des Wirtschaftsstandortes Werra-Meißner noch weiter bekanntmachen.

Familien will die CDU vor Ort besser unterstützen und dabei bei bei den Kleinsten anfangen. "Gute Bildung und Betreuung für unsere Kinder sind die Voraussetzung einer gelungenen Familienpolitik."Um das Leben im ländlichen Raum attraktiv zu halten, wollen die Christdemokraten das Thema medizinische Versorgung weiter forcieren. Dazu gehöre die gute Erreichbarkeit von Ärzten und Apotheken und die Aufrechterhaltung der Krankenhauslandschaft. So gab es auch ein Bekenntnis zum Festhalten an allen Krankenhausstandorten.

Auch die Debatte über die Flüchtlingskrise nahm Raum ein. Daraus entstehen Verpflichtungen für den Werra-Meißner-Kreis und diese akzeptiere die CDU. "Menschen auf der Flucht vor Krieg und Terror Obdach zu geben, sie zu verpflegen, medizinisch zu versorgen und die Hierbleibenden nach besten Kräften in die Gesellschaft aufzunehmen, sehen wir als unsere Aufgabe an. Dazu bekennen wir uns als CDU mit unserem christlichen Menschenbild, dem "C" in unserem Namen und unserer Verpflichtung aus dem Grundgesetz", so Lena Arnoldt. Sie machte aber auch klar, dass die CDU keine Verstöße gegen Recht und Gesetz tolerieren werde und erwartet, dass die Regeln, die unsere Gesellschaft prägten, von allen eingehalten werden.Dieser These schloss sich auch Bundestagsabgeordneter Helmut Heiderich an, der die Parteitagsdelegierten über die aktuelle Beschlusslage in Berlin informierte. Kreisvorsitzender Frank Hix freute sich über das einmütige Ergebnis des Parteitags. Mit diesem Rückenwind gehe man gestärkt in die Kommunalwahl am 6. März. Das Programm der Kreis-CDU ist auf der Homepage des Kreisverbandes unter www.cdu-werra-meissner.de abzurufen.

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