Werra-Meißner-Kreis: Kinderarmut schreitet voran

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Kind Histogram Analysis: 49% (Above 60 is Limit) Is Below 100 31% (Under 10 is Limit) Is Above 150 34% (Above 70 is Limit) Is Above 140 30% (Under 5 is Limit) Is Below 60 Histogram Analysis: 49% (Above 73 is Limit) Is Below 100 31% (Under 8 is Limit) Is Above 150 31% (Above 70 is Limit) Is Above 150 49% (Under 5 is Limit) Is Below 100 Histogram Analysis: 4% (Above 60 is Limit) Is Below 100 64% (Under 10 is Limit) Is Above 150 60% (Above 75 is Limit) Is Above 160 24% (Under 5 is Limit) Is Below 130 Histogram Analysis: 4% (Above 20 is Limit) Is Below 100 64% (Under 10 is Limit) Is Above 150 68% (Above 70 is Limit) Is Above 140 0% (Under 5 is Limit) Is Below 60

Im Werra-Meißner-Kreis bekommt mehr als jedes zehnte Kind Geld vom Jobcenter.

Werra-Meißner. Neue Zahlen alarmieren: Im Werra-Meißner-Kreis bekommt mehr als jedes zehnte Kind Geld vom Jobcenter.  "Vor allem bei den Familien mit Kindern, in denen beide Eltern gar nicht arbeiten, besteht dringender Handlungsbedarf", warnt Jürgen Kümpel, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) in Nordhessen.

Die Zahl der Arbeitslosen im Werra-Meißner-Kreis ist im September um 63 auf 2.979 gemeldete Männer und Frauen gesunken. "Die gute Lage am Arbeitsmarkt muss jetzt auch dafür genutzt werden, die Weichen für die nächste Generation richtig zu stellen. Wir fordern das Jobcenter auf, sich noch intensiver um diese Familien zu kümmern und mindestens ein Elternteil in Arbeit, notfalls in eine Maßnahme zu vermitteln. Kinder müssen davor bewahrt werden zu lernen, dass Wohnung, Essen und Kleidung auf Dauer vom Amt bezahlt werden. Das ist die schlechteste aller Lebensperspektiven", so Kümpel weiter.

 Vorbilder schaffen

Kümpel ergänzte, dass die Jobcenter schnell viel erreichen können, wenn sie sich auf größere Familien konzentrierten. "Allein im Werra-Meißner-Kreis gibt es 54 Familien mit drei oder mehr Kindern, wo beide Elternteile überhaupt nicht arbeiten. In diesen Familien gehen die Kinder hoffentlich regelmäßig in Kindergarten oder Schule, aber die Erwachsenen bleiben zu Hause. Kinder brauchen jedoch dringend Eltern, die einen geregelten Tagesablauf vorleben. Sonst kommen die Kinder aus der Abwärtsspirale nie heraus. Wenn das Jobcenter nur jeweils ein Elternteil einer Großfamilie in Arbeit vermittelt, kann es für viele Kinder gleichzeitig Vorbilder schaffen", sagte Kümpel.

 

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