Das neue Regional Portal soll 2018 starten

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Dr. Lars Kleeberg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Werra-Meißner Kreises, koordiniert die Entwicklung des Regional Portals.

Ein Portal zum Einkaufen und Informieren für den ganzen Werra-Meißner-Kreis.

Werra-Meißner. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG), die IHK Kassel-Marburg, die Kreishandwerkerschaft, der Geo-Naturpark Frau Holle Land, einige Stadtportale und die etwa 60 Mitglieder der Interessengemeinschaft genial lokal (ehemals tu´s hier), haben beschlossen ein gemeinsames Portal zu gründen. Dr. Lars Kleeberg, Geschäftsführer der WFG, übernimmt die Koordination und in den ersten Monaten des nächsten Jahres werden sich Arbeitsgruppen treffen, um die Inhalte des Portals zu bestimmen.

Anforderungen definieren

„Es geht zunächst darum, Anforderungen zu definieren, dann werden wir in einem „Beauty Contest“ auf dem Markt anfragen, wer uns die beste Lösung erstellen kann, die dann auch betreut und mit Inhalt befüllt werden muss. Dazu braucht man Personal. Es geht dann auch um Wirtschaftlichkeit“, berichtet Kleeberg. „Im ländlichen Raum existieren Einzelinitiativen und –angebote, die online über Produkte und Dienstleistungen vor Ort informieren bzw. diese online vermarkten. Die Angebotstransparenz und damit Übersicht über das Angebot in der Region ist für Verbraucher damit nur eingeschränkt gegeben, da die Angebote auf unterschiedlichen Internet-Seiten und damit Kommunikationskanälen unabhängig voneinander präsentiert werden“, erläutert Kleeberg die derzeitige Situation.

Markttransparenz herstellen

Eine zentrale, regionale Markttransparenz über Angebot und Nachfrage und deren Zusammenführung ist nach seiner Ansicht nicht gegeben. Hier setzt das Vorhaben mit einem Regionen-Portal/einer Regional-App an. Ziel sei es, im ländlichen Raum das Angebot stationärer Händler und Dienstleister (Erzeuger, Kreative, Handwerker) direkt und transparent zu vermarkten. Es handle sich um keine Webshop-Lösung. Die Funktionen und der Nutzen des Regional-Portals/der Regional-App zielten auf die Zusammenführung von Angebot und Nachfrage im ländlichen Raum und Realisierung des Verkaufsabschlusses vor Ort. „Damit werden Verbraucher und Anbieter einer Region über eine einzige zentrale Handelsplattform zusammenführt. Es entsteht eine regionale Markttransparenz, die Verbraucher zum Kauf vor Ort inspiriert und animiert“, so Kleeberg.

Menschen ansprechen und Umsatz vor Ort steigern

Nach den Vorstellungen der Aktiven soll das Regional-Portal Menschen ansprechen, die auf Service, Beratung und kurze Wege achten, bewusst regional einkaufen und dabei nicht auf komfortable Online-Funktionen verzichten wollen. Es soll vor allem dem stationären Handel und den Dienstleistern im ländlichen Raum die Möglichkeit bieten online zu gehen und ihren Umsatz vor Ort zu steigern und sich zum Wandel in der Branche entsprechend zukunftsorientiert aufzustellen. „In Summe bringt das Regionen-Portal/die Regional-App Nach­frage und Angebot im ländlichen Raum gezielt zusammen, indem eine Verbindung zwischen der Online- und Offline-Welt (stationärer Handel und Dienstleister vor Ort) über eine zentrale Plattform hergestellt wird. Das unterscheidet die Plattform zu bestehenden Online-Portalen, die entweder nur Informations-Portale („Yellow Pages“) oder Online-Shopping-Portale (Amazon) sind.“ Das Regionen-Portal soll außerdem um weitere, nützliche Informationen zu Vereinsangeboten, Veranstaltungen, kulturellen Angeboten und kommunalen Services im Landkreis ergänzt werden. „Es soll ein Tor zu der Region“ werden“, so Dr. Lars Kleeberg.

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