Auf Wiedersehen, schöne Amtszeit: Ilona Rohde-Erfurth verlässt das Bürgermeisteramt

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Ilona Rohde-Erfurth verabschiedet sich nach sechs Jahren aus dem Bürgermeisteramt.

Sechs Jahre repräsentierte Ilona Rohde-Erfurth die Gemeinde Neu-Eichenberg. Nun muss sie ihr Zepter an Jens Wilhelm überreichen und blickt auf eine schöne Zeit als Bürgermeisterin zurück.

Neu-Eichenberg. Sechs Jahre, welche Veränderungen mit sich brachten, Höhen und Tiefen bargen und die Amtszeit von Ilona Rohde-Erfurth beschreiben. Eine Frau, die den Wahlkampf damals für sich entschied und nun auf das Ende ihrer Amtszeit blickt – zufrieden, glücklich, doch vor allem wehmütig.

Der Anfang

Vor sechs Jahren wurde Rohde-Erfurth zur Bürgermeisterin der Gemeinde Neu-Eichenberg gewählt und übernahm den Beritt mit vielen Plänen für die Zukunft. Auch wenn die ersten Jahre durch eine sparsame Haushaltsführung nur wenige Veränderungen zuließen, steckte sich die Bürgermeisterin Ziele, die sie in ihrer Amtszeit erreichen wollte. Alles unter ihrem Wahlspruch: Mit Herz und Verstand für Neu-Eichenberg. Eklatant traten die Erneuerungen ein: Die Fusion der Feuerwehren der Kommune, der Ausbau der Kinderbetreuung, die Sanierung des Kindergartens und auch der Umzug in das neue Verwaltungsgebäude. „Im Rahmen der Dorferneuerung sind wir in die modernen Räumlichkeiten umgezogen. Das alte Gebäude, in dem wir 40 Jahre waren, erforderte nicht mehr den Standards und war nicht behindertengerecht“, erklärt Rohde-Erfurth. Eines war der Bürgermeisterin stets wichtig: Eine zukunftsfähige Gemeinde, die Perspektiven schafft und im Kreis bekannt wird.

Ein Rückblick

„Meine Tür stand für die Bürger immer offen. Ich war nicht nur eine Repräsentantin, sondern auch eine Sachbearbeiterin“, erzählt die Bürgermeisterin. „Alle Wünsche konnte ich leider nicht erfüllen. Viele suchten aber auch einfach nur einen Rat oder eine Lösung für ein Problem. Da konnte es auch passieren, dass mein Büro mitten auf dem Sportplatz war.“ Traurig und wehmütig blickt Rohde-Erfurth nun dem Ende ihrer Amtszeit entgegen. Am 20. Juni überreicht sie das Zepter an Jens Wilhelm und gibt ihrem Nachfolger Folgendes mit auf den Weg: „Ruhig bleiben und nicht alles ad hoc entscheiden – sich die Zeit zum Nachdenken nehmen. Und den Kontakt zu den Menschen und dem Kreis pflegen.“

„Die Zeit als Bürgermeisterin war erfüllend und wirklich spannend. Man muss mit ganzem Herzen und voller Kraft dabei sein. Es ist keine 40 Stunden Woche, manchmal arbeitet man auch 80 Stunden. Aber ich konnte vieles bewegen und ich würde es immer wieder machen“, so die Bürgermeisterin. Sie ist glücklich und dankbar für das große Vertrauen, das die Gemeinde ihr entgegen brachte und äußert: „Ich bedanke mich für die wundervolle Zeit. Ich stehe der Zukunft völlig offen gegenüber. Erstmal werde ich mich jedoch meiner Familie widmen.“

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