Windpark Hausfirste - Zuwegung bildet Gefahr für das Trinkwasser

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Ein neues Gutachten bestätigt Bedenken der Stadtverordneten von Großalmerode, da die Zuwegung das Trinkwasserschutzgebiet gefährdet

Großalmerode. Den Windpark Hausfirste wird die Stadt Großalmerode nicht verhindern können, bis zuletzt hatte man Bedenken gehabt, dass die Fundamente der Windräder einen negativen Einfluss auf die Wasserversorgung haben könnte. Daher beauftragte man den Hydrologen Prof. Dr. Heinz Hötzl aus Karlsruhe, die EInteilung des Wasserschutzgebietes zu prüfen.

Der kam in seinem Gutachten zu dem Ergebnis, dass man die Trinkwasserschutzzone II aufgrund neuer Geologischer Erkenntnisse erheblich ausweiten müsse – auf 500 bis 800 Meter – doch selbst in diesem Fall würden die Windräder noch außerhalb dieser Schutzzone stehen.

Zuwegung bildet Risiko

Daher stimmten die Stadtverordneten gegen eine Klageerhebung bezüglich der Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImschG).

Anders gestaltet es sich jedoch bei der Zuwegung zu den Windrädern. Denn die Wege führen durch die erweiterte Trinkwasserschutzzone II. Für die Errichtung der Windrädermüssten diese Wege entsprechend umgebaut und erweitert werden, zur Befestigung müssten mehrere Erdschichten abgetragen und ersetzt werden. In der Trinkwasserschutzzone II sind jedoch jegliche Eingriffe unter der Erdoberfläche verboten, auch bauliche Veränderungen zur Befahrung mit Schwerlastfahrzeugen bilden ein entsprechendes Gefährdungspotential laut Hötzl.

Diese Tatsache hat zwar keinen Einfluss darauf, dass der Windpark mit seinen zehn Anlagen gebaut wird, jedoch soll die Zufahrt zu den Baustellen neu geplant werden, um die Trinkwasserversorgung der Stadt Großalmerode nicht zu gefährden. Aus diesem Grund wird nun das Gutachten an das Regierungspräsidium Kassel weitergeleitet.Jetzt muss man die Antwort des Regierungspräsium Kassel abwarten.

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