Bündnis für Familie lädt zu Aktionstag in Witzenhausen ein

(V.li.) Dr. Lars Kleeberg (WFG), Landrat Stefan Reuß, Sparkassenvorstand Frank Nickel, Dr. Michael Ludwig (IHK) und Myriam Lamotte-Heimann (Werra-Meißner-Kreis) organisieren zusammen den Aktionstag des Bündnisses für Familie.
+
(V.li.) Dr. Lars Kleeberg (WFG), Landrat Stefan Reuß, Sparkassenvorstand Frank Nickel, Dr. Michael Ludwig (IHK) und Myriam Lamotte-Heimann (Werra-Meißner-Kreis) organisieren zusammen den Aktionstag des Bündnisses für Familie.

Aktionstag zu Familie und Digitalisierung in Witzenhausen.

Werra-Meißner. Am Donnerstag, 14. Juni, lädt das Lokale Bündnis für Familie zum Aktionstag ein. Das Motto ist in diesem Jahr „Von App bis Zeit für Familie: Wir fördern Vereinbarkeit“. In der Aula der Beruflichen Schulen Witzenhausen ab 19.30 Uhr wird Dr. Claudia Zerle-Elsäßer, die Leiterin der Fachgruppe „Lebenslagen und Lebensführung von Familien“, vom Deutschen Jugendinstitut München einen  Vortrag zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf im digitalen Zeitalter halten.

Seit zehn Jahren Aktionstage

„Im letzten Jahr haben wir uns beim Aktionstag mit dem Thema der Zukunft der Familie beschäftigt, daran wollen wir in diesem Jahr anschließen“, berichtete Myriam Lamotte-Heibrock, die stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Jugend, Familie, Senioren und Soziales des Werra-Meißner-Kreises. „Seit zehn Jahren führt der Werra-Meißner-Kreis die Aktionstage durch und seit einigen Jahren mit den Kooperationspartnern IHK Kassel-Marburg, Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Sparkasse, dafür schon einmal Dank.

Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht es schon seit langem, jetzt haben wir auch die Facette der Digitalisierung und ihre Auswirkungen mit aufgenommen“, erläuterte Landrat Stefan Reuß. Nach Ansicht der Einladenden beeinflusst die Digitalisierung in vielerlei Hinsicht die Familie und auch die Arbeitswelt.

Für Eltern und pflegende Angehörige

Die Veranstalter wollen einerseits Eltern oder Menschen mit pflegedürftigen Angehörigen, Informationen zu Möglichkeiten des verbesserten Einsatzes der Digitalisierung für ihre Entlastung aufzeigen. Andererseits bekommen aber auch Arbeitgeber Anregungen, wie sie sich im Konkurrenzkampf um gute Fachkräfte besser positionieren können. „Kinderbetreuung ist ein weicher Standortfaktor, der in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat“, berichtet Dr. Lars Kleeberg von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

„Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass er für viele Mitarbeiter wichtiger ist, als die betriebliche Förderung.“ „Es zeichnet sich der Trend ab, dass auch bei Vätern die Familienfreundlichkeit in den Focus gerückt wird“, erläuterte Dr. Michael Ludwig von der IHK Kassel Marburg.

„Die Digitalisierung ist Fluch und Segen. Sie bietet Möglichkeiten hat aber auch Grenzen und dafür möchten wir alle Beteiligten sensibilisieren“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Werra-Meißner, Frank  Nickel, zu dem Konzept des Aktionstages. Ein Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Lost Places im Landkreis: Der Tresor im Wald
Waldeck-Frankenberg

Lost Places im Landkreis: Der Tresor im Wald

„Lost Places“ sind der Renner im Internet, vor allem bei YouTube. Verlassene Häuser, Bunker, Fabrikgebäude, Kasernen und anderes findet sich auch in unserem Landkreis.
Lost Places im Landkreis: Der Tresor im Wald
Neue Erkenntnisse der Polizei nach schwerem Unfall auf B 254
Fulda

Neue Erkenntnisse der Polizei nach schwerem Unfall auf B 254

Am Samstagmittag kam es gegen 12.27 Uhr zu einem folgenschweren Unfall auf der B 254 zwischen den Anschlussstellen Großenlüder-Bimbach und Großenlüder-Ost (wir …
Neue Erkenntnisse der Polizei nach schwerem Unfall auf B 254
pro & contra: Jogginghosenverbot in der Schule?
Fulda

pro & contra: Jogginghosenverbot in der Schule?

Eine Stuttgarter Schule will Jogginghosen verbieten. Hans-Peter Ehrensberger und Jennifer Sippel sind geteilter Meinung.
pro & contra: Jogginghosenverbot in der Schule?
Galeria Kaufhof bleibt in Kassel: Oberbürgermeister Geselle zeigt sich erleichtert
kassel

Galeria Kaufhof bleibt in Kassel: Oberbürgermeister Geselle zeigt sich erleichtert

Bundesweit sollen 62 der 170 Galeria Kaufhof-Filialen schließen. Der Standort Kassel mit seinen 130 Mitarbeitern bleibt von der Schließungswelle aber verschont.
Galeria Kaufhof bleibt in Kassel: Oberbürgermeister Geselle zeigt sich erleichtert

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.