Stadtarchivar verabschiedet sich in den Ruhestand

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(v.li) Bürgermeisterin Angela Fischer und Fachbereichsleiter Michael Zimmermann verabschiedeten Stadt-Archivar Matthias Roeper in den wohl verdienten Ruhestand. 

Nach 27 Jahren heißt es für Matthias Roeper Abschied nehmen

Witzenhausen. Seit 1990 hat Matthais Roeper das Amt des Stadt-Archivars in Witzenhausen inne. Er sei der Hüter allen Wissens der Stadt, berichtet Bürgermeisterin, Angela Fischer. Seit nun mehr als 27 Jahren arbeitet Matthias Roeper die Historie Witzenhausens und seiner dazugehörigen Ortsteile auf. Zu seinen Aufgaben gehörte nicht nur das Archivieren selbst, sondern ebenfalls die Recherche der Geschichte der Stadt und somit auch eine Struktur in die Räumlichkeiten des Stadtarchivs zu geben. Die hauptamtliche Stelle im Archiv fällt unter den Schutzschirm, den die Stadt mit Ende des Jahres zwar verlassen kann, allerdings wird es dennoch keinen hauptamtlichen Nachfolger von Roeper geben.

Er wird trotz seines Ruhestands, in den er am Freitag feierlich entlassen werden wird, der Stadt und dem Archiv weiterhin einmal pro Woche mittwochs zur Verfügung stehen und seine Tätigkeiten im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung mindestens die nächsten acht Jahre fortführen, sofern es die Gesundheit weiterhin zulässt. Denn im Jahr 2025 feiert die Kirschenstadt ihr 800-jähriges Bestehen, zu dem Matthias Roeper eine neu überarbeitete Version der Stadt-Chronik veröffentlichen möchte, um dieses als sein Abschieds-Werk zu sehen. Die zuletzt erarbeitete Chronik gab es vor 100 Jahren zur 700-Jahrsfeier. Mit den Worten: „Sie sind ein besonderer Mensch“, verabschiedet sich Angela Fischer von ihrem langjährigen Begleiter und Kollegen. Ein besonderer Mensch, der während des Zeitraumes von 1993 bis 2008 gleich zwei Anstellungen bei der Stadt Witzenhausen hatte – die des Stadtarchivars und des Stadtmanagers. „Für viele Witzenhäuser ist Matthias Roeper eine Institution, die viele Veranstaltungen, wie die Witzehäuser Woche und viele mehr, in der Stadt etabliert und zu Highlights gemacht hat, an die man gerne zurück denkt“, mit diesen Worten ehrt ihn Michael Zimmermann, der Fachbereichsleiter der Verwaltung.

Matthias Roeper war 27 Jahre Stadt-Archivar in Witzenhausen

Matthias Roeper ist nicht nur Initiator der Witzenhäuser Woche, sondern auch Gründer und Geschäftsführer des Vereins der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Königinnen. Mit der Erfindung des Königinnen-Tages, der erstmals in Witzenhausen stattfand, hat Matthias Roepers Wirken große Wellen geschlagen, was Witzenhausen ebenfalls in aller Munde brachte und das nicht nur als Kirschenstadt und Hochschul-Standort, sondern auch als Königinnen-Stadt. Trotz aller Planung für die Zukunft und seiner Tätigkeiten freut er sich auf seine neu gewonnene Freiheit, darauf nichts mehr zu müssen, aber einiges zu können. Das Stadtarchiv ist dafür bekannt, dass die Türen für jedermann offengestanden haben, das soll auch weiterhin nach terminlicher Abstimmung so bleiben. (slu)

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