Wohnhaus in Reichensachsen brennt

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etm Blaulicht Feuerwehr

Die Feuerwehr ist zur Zeit bei dem Brand eines Wohnhauses in Reichensachsen im Einsatz.

Reichensachsen.  Im Zusammenhang mit dem Brand eines Zwei-Familienhauses in der Lessingstraße in Wehretal-Reichensachsen sind zwei der Bewohner mit einer Rauchgasvergiftung in das Eschweger Krankenhaus gebracht worden.

Ein Nachbar, der zur Hilfe geeilt war, wurde ebenfalls mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung untersucht, verbleibt aber daheim. Aktuell dauern die Löscharbeiten noch an, Feuerwehren aus den benachbarten Kommunen wurden zwischenzeitlich nachalarmiert. Auch Bewohner der benachbarten Wohnhäuser wurden vorsorglich evakuiert.

+++++ Aktualisierung von 16.08 Uhr ++++

Abschlussmeldung

Reichenachsen.  Bei dem Brand eines Zweifamilienhauses sind die Löscharbeiten beendet, die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen; ein Ergebnis steht noch aus. Um kurz nach 10 Uhr war es in einem Zweifamilienhaus in der Lessingstraße in Reichensachsen zu einem Brand gekommen. In dem Haus hielten sich zu dieser Zeit noch drei Personen auf.

Ein 67-jähriger Nachbar bemerkte den Brand zuerst, als er Rauch aus den geschlossenen Rollläden wahrnahm. Er klopfte daraufhin an dem Nachbarhaus und alarmierte so die Bewohner. Mit der 56-Jährige Bewohnerin begab man sich in das Obergeschoss, wo man den 70-jährigen Hausbewohner gemeinsam aus dem brennenden und stark verqualmten Haus rettete.

Das Feuer, das vermutlich im Obergeschoss ausgebrochen war, breitete sich rasant aus, wobei sich die Flammen auch auf den Dachstuhl ausdehnten. Durch den starken Rauch erlitten die Eheleute eine Rauchgasintoxikation, beide wurden in das Krankenhaus gebracht.

Der helfende Nachbar war davon ebenfalls betroffen, konnte aber nach Untersuchung vor Ort entlassen werden. Eine 28-Jährige, die sich bei Brandausbruch im Untergeschoß aufhielt, konnte das Haus selbstständig und rechtzeitig verlassen; sie blieb unverletzt. Die örtliche Feuerwehr wurde verstärkt durch die Wehren aus Eschwege, Waldkappel und Sontra. Der Sachschaden wird auf ca. 300.000 EUR geschätzt.

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