Wurschtfest lockte tausende Besucher in die Eschweger Innenstadt

Wie hier Antonia Linhose vom Teichhof verteilten die Aussteller fleißig Probierhäppchen an die Besucher des Wurschtfestes. Fotos: Renneberg
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Wie hier Antonia Linhose vom Teichhof verteilten die Aussteller fleißig Probierhäppchen an die Besucher des Wurschtfestes. Fotos: Renneberg

Das 19. Eschweger Wurschtfest mit Europäischem Markt lockte heute tausende Besucher in die Innenstadt. Zudem war ein Großteil der Geschäfte geöffnet.

Eschwege. Duftende Leckereien, gut gelaunte Aussteller und allerbestes Spätsommerwetter - das Eschweger Wurschtfest mit Europäischem Markt bot am heutigen Sonntag alle Zutaten, die eine gelungene Veranstaltung braucht. Hinzu kam der verkaufsoffene Sonntag, an dem sich ein Großteil der Geschäfte in der Eschweger Innenstadt beteiligte.

Die war einmal mehr rappelvoll. Mehrere tausend Besucher tummelten sich zwischen Marktplatz und Unterem Stad, schlenderten von Stand zu Stand und probierten echte nordhessische Ahle Wurscht, Eichsfelder Stracke, französische Salami, griechische Oliven, italienischen Käse und zahlreiche weitere Spezialitäten aus nah und fern. Und auch die verschiedenen Bratwurst-Stände waren gut besucht. Wer es eher süß mochte, kam ebenfalls nicht zu kurz: Ob Crepes, Zuckerwatte oder erfrischende Slushies - die Auswahl war groß.

Zudem konnten die Besucher den Prüfern des Instituts für die Qualitätssicherung von Backwaren bei der Arbeit über die Schulter schauen. Die testeten am Obermarkt Brot- und Brötchenproben. Das Wurschfest wäre jedoch nicht das Wurschtfest, wenn es beim bloßen Zuschauen geblieben wäre. So legte der Obermeister der Fleischer-Innung Werra-Meißner, Markus Dreßler, selbst Hand an und schmierte Schmalzbrote zum Probieren. "Gutes Brot und gute Wurst gehören zusammen", erklärte er.

Die Händler zeigten sich mit dem Besuch zufrieden. Sie schnitten den ganzen Tag über fleißig Probierhäppchen nach und erläuterten den Gästen geduldig Herkunft und Verarbeitung der Waren. Dass auch der Umsatz stimmte, konnte man nicht nur an den gut frequentierten Ständen sehen, sondern auch an den vollen Tüten, mit denen viele der Besucher in der Stadt unterwegs waren.

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