Ein Zeichen gegen Fremdenhass setzen

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Bepackt mit 20 Kartons kamen Sozialdezernet Reiner Brill (re.) und Sozialamtsleiter Hartmut Adam (2.v.re.) am Mittwoch in die Flüchtlingsunterkunft nach Eschwege, um (v.li.) Abduselam Suleman, Einrichtungsleiterin Tanja Wild, Yonas Abrahamo Kidane und AWO-Leiter Friedrich Klein sowie der kleinen Hibatulah Aduselam die Spenden aus dem Rathaus zu übergeben. Foto: Liese

Eschweger Rathaus-Mitarbeiter spendeten für Flüchtlingsunterkünfte.

Eschwege. Gestern Morgen machten sich Hartmut Adam und Reiner Brill auf den Weg in die Flüchtlingsunterkunft nach Eschwege, um dort eine große Sachspende der Mitarbeiter aus dem Rathaus zu überreichen. "Bei meinen Besuchen in den Einrichtungen in Eschwege und Eltmannshausen vor wenigen Wochen wurde deutlich, dass inbesondere Bettwäsche, Geschirr und Handtücher immer wieder benötigt werden", betonte Brill, der daraufhin einen Spendenaufruf machte. "Wir wollen damit einen Zeichen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz setzen", so der Sozialdezernent der Stadt Eschwege, für den diese Hilfsaktion auch eine Art Symbolcharakter hat. "Niemand verlässt freiwillig sein Land, und uns ist es wichtig, dass eine vernünftige Willkommenskultur gelebt wird", erklärte Brill.

Insgesamt wurden rund 20 Päckchen für die derzeit 113 in Eschwege und Eltmannshausen lebendenden Flüchtlinge gepackt, die Einrichtungenleiterin Tanja Wild, AWO-Leiter Friedrich Klein sowie die beiden Bewohner der Unterkunft Abduselam Sulemann und Yonas Abrahamo Kidane entgegennehmen durften. "Jetzt benötigen wir noch ganz dringend warme Winterjacken und Mützen – insbesondere für Männer", machte Wild deutlich.

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