Mathe war gestern - heute ist Rockmusik angesagt

Das sind die Breakbeats: Amira, Josi, Jonas, Anna-Lena und vorn Steven. Foto: Strube
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Das sind die Breakbeats: Amira, Josi, Jonas, Anna-Lena und vorn Steven. Foto: Strube

Sontra. Amira, Josi, Jonas, Anna-Lena und Steven sind "The Breakbeats" und gemeinsam rocken sie nicht nur ihre Schule.

Sontra. Aus der Adam-von-Trott-Schule erwachsen immer wieder Musikgruppen, die auch über die Region hinaus bekannt geworden sind. Die Schulband ,Breakbeats’ ist auch so ein Projekt. Seit bereits vier Jahren bestehen die ,Breakbeats’ – eine lange Zeitspanne für Schulbands.

Einige Mitglieder sind bereits in der fünften Klasse dazugestoßen und dabei geblieben. So zum Beispiel die 14-jährige Gitarristin Anna-Lena: "Es macht mir einfach Spaß mit Freunden gemeinsam zu musizieren. Im Rahmen unserer Auftritte treffen wir ständig neue Leute und können interessante Kontakte knüpfen." Jonas, 16 Jahre, ist mit Leib und Seele Schlagzeuger und schätzt nach eigener Aussage die Aufmerksamkeit des weiblichen Publikums.

Die Band-Arbeit bedeutet aber auch Disziplin und harte Arbeit. Wöchentlich mindestens einmal treffen sich die Mitglieder zum Proben und Besprechen des Repertoires. "Die Proben dauern meistens eine Stunde. Vor Auftritten treffen wir uns manchmal sogar bis zu dreimal in der Woche, damit alles sitzt", erklärt Josi, 16 Jahre, Keyboarderin und Sängerin.

Auftritte wie zum Beispiel beim Schulfest, Tag der offenen Tür oder das jährliche Weihnachtskonzert sind Standard – ausgefallen wird es dann, wenn Bandmanager Bernd Urban weitere Auftritte für die Band organisiert. So wie in naher Zukunft, wenn die ,Breakbeats’ gemeinsam mit Bands aus Treffurt und Mihla im Eisenacher Jugendraum auftreten wird. "Das ist wirklich sehr spannend. Man weiß nie, was da passieren wird’, so Amira, 14 Jahre, Sängerin. Gegenwärtig konzentriert sich die Band auf den nächsten großen Auftritt in Erfurt im thüringischen Landtag.

Die grenzübergreifende Zusammenarbeit soll das gegenseitige Lernen ermöglichen. "Wir lieben unsere Thüringer, vor allem den Dialekt", scherzt Josi.

Urban ist sehr stolz auf die Jugendlichen: "Es motiviert mich ungemein, zu sehen, wie sie langsam kompetent und selbstständig werden. Die Band ist für die Bandmitglieder ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens geworden. Sie haben enge Verknüpfungen und Freundschaften schließen können", erläutert der Pädagoge. "Der nächste Schritt ist ein internationales Projekt, welches vor mehreren Jahren bereits erfolgreich durchgeführt wurde. Ziel ist es hier, gemeinsam mit Schulbands anderer Nationen im Ausland Konzerte zu geben."

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