Megastau nach LKW-Brand

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Der Fahrer schaffte es gerade noch so aus seiner Fahrerkabine.

Sattelzug mit Holz brannte nach Motorplatzer lichterlohNordhessen. Der Fahrer des Sattelzuges, Edgar Könlein (48) schaffte es auf der A7 zwischen Her

Sattelzug mit Holz brannte nach Motorplatzer lichterloh

Nordhessen. Der Fahrer des Sattelzuges, Edgar Könlein (48) schaffte es auf der A7 zwischen Hersfeld West und Homberg Efze gerade noch, mit zwei Taschen sein Fahrzeug zu verlassen, als die Zugmaschine des mit Holzbalken beladenen Sattelzuges am Dienstagabend gegen 16.10 Uhr schon lichterloh brannte.

Schnell griffen die Flammen auf die feuergierige Ladung über. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehr stand auch der halbe Sattelauflieger bereits im Vollbrand. Meterhoch fraßen sich die Flammen in den Himmel und schon aus mehreren Kilometern Entfernung war die schwarze Rauchsäule schon zu sehen.

Das dieser Einsatz nicht in 5 Minuten "abgetischt" ist, dachte bestimmt auch Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch, der nach dem Rettungswagen als erstes Fahrzeug an der Einsatzstelle eintraf und den weiteren Ablauf des Einsatzes souverän und abgeklärt durch jahrelange Erfahrung koordinierte. Bereits im ersten Angriff durch die Feuerwehr aus Kirchheim, die den Brand mit Cafs (Compressed Air Foam System), einem Druckluftschaum, erfolgreich bekämpfte, war das Feuer sehr schnell unter Kontrolle. Es folgten langwierige Nachlösch- und Aufräumarbeiten durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr und einem Bergedienst für Schwerlastfahrzeuge. Während des gesamten Einsatzes musste die A7 in Fahrtrichtung Kassel voll gesperrt werden.

Es bildete sich ein Stau von über 20 Kilometern Länge, der auch zurück bis in die A4 und die A5 hinein reichte. Erst gegen 19.45 Uhr konnte der linke Fahrstreifen wieder frei gegeben werden. Bis der Stau sich endgültig aufgelöst hat, werden noch mehrere Stunden vergehen. Ein Stauopfer war auch der höchste Feuerwehrmann im Kreis Hersfeld Rotenburg, Jürgen Weingarten. Obwohl mit Blaulicht ausgerüstet, stecke er mit seinem Fahrzeug hoffnungslos in einer Baustelle im Stau fest und kam nicht an die Einsatzstelle heran. Wie gut, dass der erfahrene Gemeindebrandinspektor vor Ort war.

Über die Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden, wird aber von den Kräften vor Ort mit weit über 300.000 Euro bewertet. Text: TVnews-Hessen

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