Mehr Arbeitslose im Wintermonat - Winter lässt Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk steigen

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Jahreszeitüblich ist die Zahl der Arbeitslosen im Altkreis Eschwege von Dezember auf Januar angestiegen. Insgesamt waren 2035 Frauen und Männer von

Jahreszeitüblich ist die Zahl der Arbeitslosen im Altkreis Eschwege von Dezember auf Januar angestiegen. Insgesamt waren 2035 Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen. Das waren 352 Arbeitslose mehr als im Dezember und 211 weniger als im Januar des letzen Jahres. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,2 Prozent. "Witterungsbedingte Entlassungen und das Ende des Weihnachtsgeschäftes sind Faktoren, die sich auch auf dem Arbeitsmarkt im Werra-Meißner-Kreis auswirken und die Arbeitslosenzahlen spürbar ansteigen lassen. Hinzu kamen quartalsgerechte Kündigungen zum Jahresende, was auch erklärt, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit überwiegend im Zuständigkeitsbereich der Arbeitslosenversicherung stattfand", kommentiert Uwe Kümmel, Leiter der Eschweger Arbeitsagentur, die aktuellen Zahlen. "Das ist eine Entwicklung, die sich jährlich wiederholt und keinen Anlass zu Besorgnis bietet. Im Gegenteil: Wir können in diesem Jahr den niedrigsten Januarwert seit 1981 verzeichnen", so Kümmel weiter. Ein Indiz dafür, dass die Region Werra-Meißner die Ankoppelung an den allgemein positiven Trend geschafft habe.

Anstieg der Arbeitslosigkeit betrifft alle Personengruppen Wie in den Wintermonaten üblich traf die Arbeitslosigkeit in erster Linie Männer. Ihre Zahl stieg nochmals um 269 Personen auf insgesamt 1161 arbeitslose Männer an. Auch die Zahl der arbeitslosen Frauen ist im vergangenen Monat angestiegen. Insgesamt waren 874 Frauen von Arbeitslosigkeit betroffen, 83 arbeitslose Frauen mehr als im Dezember. Zeitgleich stieg ebenfalls der Anteil der unter 25-jährigen.

248 junge Frauen und Männer unter 25 Jahren waren im Januar arbeitslos. Grund hierfür waren unter anderem die Winterprüfungen zum Halbjahr. Das waren 74 mehr als im Vormonat. Auch bei den älteren Menschen über 50 Jahren war im Januar ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Ihre Zahl stieg um 104 Personen auf insgesamt 692 ältere Arbeitslose an. Im Vergleich zum Januar 2011 waren das allerdings 105 Ältere weniger. "Mit der Entwicklung der Arbeitslosigkeit bei älteren Menschen über 50 Jahren können wir noch nicht zufrieden sein. Mit Blick auf diedemographische Entwicklung und den steigenden Bedarf an Fachkräften, sollten die vorhandenen Potenziale der Älteren noch stärker durch die Arbeitgeber vor Ort genutzt werden", so der Geschäftsstellenleiter weiter. Hier hofft Kümmel durch Dialog mit den Betrieben und gute Bespiele, für größere Beschäftigungsmöglichkeiten werben zu können. Entwicklung in den Regionen Der Anstieg der Arbeitslosigkeit betraf im Januar alle Regionen im Bezirk der Agentur. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg nahm die Zahl der Arbeitslosen um 601 Personen auf insgesamt 3225 Arbeitslose zu. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 136 arbeitslose Menschen weniger. Die Arbeitslosenquote lag hier bei 5,2 Prozent.

Fakten zum Arbeitsmarkt im Werra-Meißner-Kreis im Januar 2012

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