Mehr oder weniger im Geldbeutel? Das ändert sich im neuen Jahr

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Auch im neuen Jahr gibt es wieder einige Aenderungen.

Keine Praxisgebühr mehr, GEZ für alle, Benzinpreise in Echtzeit abrufbar – das kommt im neuen Jahr auf Sie zuWerra-Meißner. Nachdem nun der proph

Keine Praxisgebühr mehr, GEZ für alle, Benzinpreise in Echtzeit abrufbar – das kommt im neuen Jahr auf Sie zu

Werra-Meißner.Nachdem nun der prophezeite Weltuntergang am 21. Dezember doch nicht eingetreten ist, müssen Sie sich auf einige Änderungen im neuen Jahr einstellen. Hier sind die wichtigsten Änderungen, die 2013 auf Sie zukommen.

Abschaffung der Praxisgebühr

Nachdem die Praxisgebühr 2004 eingeführt wurde und jeden Patienten im Quartal um zehn Euro ärmer machte, fällt sie nun zum Anfang des Jahres wieder weg. Eine Familie kann so 80 Euro im Jahr an Praxisgebühr sparen und hat am Ende des Jahres wieder mehr Geld in der Tasche.

Schluss mit der Abzocke bei Telefon-Warteschleifen

Die Warteschleifen-Abzocke mit 0900er oder 0180er Nummern soll in diesem Jahr sein Ende nehmen. So darf ab 1. Juni 2013 die komplette Wartezeit nichts mehr kosten.

GEZ kassiert allen Haushalten

Ab Januar muss jeder Haushalt 17,98 Euro pro Monat zahlen, unabhängig davon, wie viele Menschen in der Wohnung leben und wie viele Fernseher und andere Geräte vorhanden sind. Das heißt, dass auch die WG nur noch einmal zur Kasse gebeten wird, was insbesondere die vielen Studenten freuen wird.

Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte

Nachdem der Start der elektronischen Lohnsteuerkarte bereits mehrfach verschoben wurde, soll es 2013 nun endlich soweit sein. Als Arbeitnehmer muss man darauf achten, dass die alten Freibeträge, wie zum Beispiel die Pendlerpauschale, unbedingt beim Finanzamt neu beantragt werden muss.

Pflegeversicherung steigt

Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung, den sich Arbeitsgeber und Arbeitnehmer teilen, steigt von 1,95 auf 2,05 Prozent. Für Versicherte, die über 23 Jahre alt sind und keine Kinder haben, wird weiterhin ein Zuschlag von 0,25 Prozent fällig, den sie alleine tragen müssen. Rentner müssen den kompletten Beitrag aus eigener Tasche finanzieren.

Benzinpreise in Echtzeit

2013 wird auch für Autofahrer angenehmer. Denn die sollen ab dem neuen Jahr Benzinpreise in Echtzeit vergleichen können. Ein neues Gesetz verpflichtet die Tankstellen jede Preisänderung automatisch an eine neue Markttransparenz-Stelle zu melden. Zugegriffen werden kann dann online über Computer, Smartphone oder Navigationsgerät. Wann der Service genau starten wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Minijobber dürfen mehr verdienen

Minijobber dürfen künftig mehr verdienen und können statt dem bisherigen 400 Euro-Job einen 450 Euro-Job haben. Neu ist: Von dem Verdienst müssen nun Beiträge in die Rentenversicherung bezahlt werden, allerdings maximal 17,55 Euro im Monat. Dafür erwirbt der Minijobber volle Pflichtbeitragszeiten in der gesetzlichen Rentenkasse.

Beiträge zur Rentenversicherung sinken

Während die Beiträge zur Pflegeversicherung um 0,1 Prozent steigen, werden die Arbeitnehmer bei den Abgaben für die Rente entlastet. Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt von 19,6 Prozent auf 18,9 Prozent.

Betreuungsgeld und Anspruch auf Betreuungsplatz

Ab dem 1. August 2013 haben Eltern mit einem Kind unter drei Jahren einen gesetzlichen Anspruch auf deinen Betreuungsplatz in einer Kita oder bei einer Tagesmutter. Stellt die Kommune keinen Platz zur Verfügung, können die Eltern diesen einklagen. Auch zum 1. August 2013 startet das Betreuungsgeld, das ab diesem Tag für Kinder beantragt werden kann – längstens bis zu 22 Monate. Mütter oder Väter, die sich Vollzeit um ihr Kind kümmern, und es nicht in eine Kita geben, erhalten dann für jedes Kind 100 Euro pro Monat. Ab August 2014 soll der Betrag sogar auf 150 Euro ansteigen.

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